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BÜHNENPROJEKTE

 

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BÜHNENPROJEKTE
Georg Friedrich Händel- Halle

 

 

 

Konzerthalle in Halle/Saale

Erbaut

1998
 

 

Architekten

Helmut Braun
Martin Schlockermann
Dieter Köhler
 

 

 

 

Szenenfläche

256 qm

 

Orchestergraben

62 qm

 

Saalfläche

493 qm

 

Rangfläche

550 qm

 

Zuschauerplätze

1550

 

 

 

 

 


Am 15. Oktober 1998 wurde nach 2 jähriger Bauzeit der Neubau der Georg Friedrich Händel- Halle eingeweiht. Die moderne Konzerthalle ist eine der wenigen Neubauten in den neuen Bundesländern und ist heute Sitz des Staatsorchesters Halle/Saale.

Der große Saal der Konzerthalle ist für eine multifunktionale Nutzung mit einem großen
Veranstaltungsspektrum vorgesehen, welches von Konzerten über Klassik bis Rock, Tanz- und Bankettveranstaltungen, Theaterbühnenbetrieb und Kabarett, Musical- und Operettenveranstaltungen bis zu Matinee-, Parlaments- und Kongressveranstaltungen führt.

Dieses Veranstaltungsspektrum, die vorgegebene Saalgeometrie und die funktionstechnischen Bedingungen sind beim Einbau der bühnentechnischen Einrichtung berücksichtigt worden.

Die Parkettebene nimmt für die vielfältige Nutzung eine dominierende Rolle ein und kann durch die Aufgliederung in höhenverstellbare Szenenfläche, festen Parkettbereich und den Parkettpodienbereich optimal für den Veranstaltungsbetrieb genutzt werden.
Die höhenverstellbare Szenenfläche ist in 10 unterschiedlich große Teilflächen unterteilt, die als Hubpodium bzw. Transport- und Orchesterpodium für unterschiedliche Funktionen eingesetzt werden können.

Im Bereich oberhalb der Szenenfläche wurden zur bühnentechnischen Nutzung Maschinendekorationszüge angeordnet.

Im hinteren Bereich des Zuschauerraumes sind entsprechend der Saalgeometrie Parkettpodien angeordnet, mit denen zur Verbesserung der Sichtbedingungen bei Reihenveranstaltungen eine entsprechende Höhenstaffelung realisierbar ist.
Zur Gestaltung des Rangbereiches wurden in die feste Zuschauertribüne Rangeinschubelemente angeordnet, die unterschiedliche Nutzungsvarianten je nach Platzbedarf und Anordnung der Stühle erlauben. Jede zweite Reihe wurde mit beweglichem Gestühl ausgerüstet. Im Zusammenspiel mit den Rangeinschubelementen kann die Tiefe der Tribünenstufe verdoppelt werden.

Planungszeitraum: Juli 1996 bis Juni 1997

Planungsumfang:

Untermaschinerie Szenenfläche

  • 1 Stück Chorpodium mit 2 Sekundärpodien
  • 5 Stück Streifenpodien
  • 1 Stück Transportpodium mit Kabine und zusätzlichen Brückwerken
  • 1 Stück zweiteiliges Orchesterpodium

Obermaschinerie Szenenfläche
 

Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch

  • 8 Stück Prospektzug - Nutzlast: 500 kg
  • 1 Stück Hubantrieb für die Aufhängung Bühnencluster

Untermaschinerie Parkettebene Zuschauersaal

  • 11 Stück Streifenpodien

Bühnenleittechnik

  • Positioniersteuerung für Untermaschinerie Szenenfläche
  • Positioniersteuerung für Obermaschinerie Szenenfläche
  • Positioniersteuerung für Untermaschinerie Parkettebene

Sonstige Einbauten

  • 1 Stück Deckenklappe mit elektromotorischem Antrieb
  • 68 Stück Rang-Einschubwagen, von Hand verschiebbar
  • 18 Stück transportable Podeste

Zusätzliche bühnentechnische Einrichtungen für Tagungssaal

  • 16 Stück Scherenpodeste 2 m x 1 m handverstellbar

Realisierungszeitraum:

  • 10/ 1997 bis 10/ 1998

Bearbeitete Leistungsphasen:

  • Leistungsphasen 2 bis 8

 

 

 

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