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BÜHNENTECHNIKOBERMASCHINERIE UNTERSCHINERIE STEUERUNG FESTE EINBAUTEN

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Bühnenprojekt

Gewandhaus zu Leipzig 

Erbaut: 1981
Architekten: R.Skoda u. W.Sziegoleit
• Bühnenfläche:210 qm
• Zuschauerplätze:1900

Erneuerung der
Hubpodien + Transporthubpodium 2019


Planungszeitraum: 2015 - 2018
Realisierungszeitraum:
05/2019 bis 08/2019
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2-8

Planungsumfang:
• Demontage von 20 Stück Hubpodien
• Neubau von 39 Hubpodien
• Erneuerung des Transportpodiums
• Sanierung der verfahrbaren Abdeckung
• Erneuerung Bühnensteuerung

Anrechenbare Kosten KGR 479 (Leistungsumfang DTP)
1.829 T€ netto

Auftraggeber / Ansprechpartner
Gewandhaus zu Leipzig
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Bühnenprojekt

Konzerthaus Berlin

Erbaut: 1821
Architekten: Karl Friedrich Schinkel
Umbau zum Konzerthaus: 1984

• Großer Konzertsaal: 1600 Plätze
• Kleiner Konzertsaal: 400 Plätze
• Musikklub: 80 Plätze


Am 26. Mai 1821 wurde das Schauspielhaus Berlin in Anwesenheit des Königs eingeweiht.
Das als bürgerliches Schauspielhaus konzipierte Theater sollte nur 1200 Zuschauern Platz bieten, um nicht mit der königlichen Hof-Oper mit ihren 3000 Plätzen vergleichbar zu sein.

Nach Sicherungsarbeiten in den 1950er/1960er Jahren wurde das im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Gebäude zwischen 1979 und 1984 weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut. Die Rekonstruktion der Fassade folgte fast vollständig den Plänen Schinkels. Die Innenräume mussten neu konzipiert werden, weil das frühere Schauspielhaus in Zukunft als Konzerthaus genutzt werden sollte.

Es entstanden der Große Konzertsaal mit 1600 Plätzen – dafür wurden der ehemalige Zuschauerraum und die Bühne zu einem Raum zusammengefasst –, der Kleine Konzertsaal mit 400 Plätzen, ein Musikklub mit 80 Plätzen und ein Orchesterprobensaal. Am 1. Oktober 1984 wurde das Haus mit einem Festkonzert wiedereröffnet; seit 1994 trägt es die Bezeichnung „Konzerthaus Berlin“.

Das Konzerthaus erhielt eine zeitgemäße, moderne Podienanlage, die den heutigen Sicherheits- und Funktionsstandard entspricht.
Die neue Podienanlage besteht aus 4 Podienreihen mit insgesamt 35 Hubpodien, 186 Stück Spiralifteinheiten und 103 Stück Verblendungsrollos.

Sanierung Podienanlage 2013/14

Planungszeitraum: 2013
Realisierungszeitraum:
07/2014 bis 09/2014
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 5-9

Planungsumfang:
• Podienanlage im Großen Saal einschließlich Steuerung und Parkettbelag

Anrechenbare Kosten KGR 479 (Leistungsumfang DTP)
1.824 T€ netto

Auftraggeber / Ansprechpartner
BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
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Bühnenprojekt

Sächsische Staatsoper Dresden / Semperoper

Erbaut: 1878
Architekt: Gottfried Semper
1945 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung
völlig zerstört
1985 wurde die Semperoper nach 8 Jahren Aufbauarbeit wieder eröffnet.

• Hauptbühne: 660 qm
• Seitenbühnen: 2 x 380 qm
• Hinterbühne: 340 qm
• Schnürbodenhöhe: 26 m
• Zuschauerplätze: 1300


Das barocke Theatergebäude wurde im Publikumsbereich nach historischem Vorbild aufgebaut. Im Bühnenbereich wurde das Haus wesentlich vergrößert und an die neuen Anforderungen angepasst. Ein Funktionsgebäude wurde hinzugefügt. Das Haus wird heute mit 2 Sparten, Musik- und Tanztheater betrieben.

Sanierung: Bühnenmaschinerie und Behindertenaufzug 1998 bis 2000

Durch die Sanierung der Bühnenmaschinerie nach 13 Jahren intensiver Nutzung sollten erreicht werden:

• Herstellung der technischen Sicherheit entsprechend den neuen geltenden Vorschriften und der Entwicklungstrends

• Herstellung der Bediensicherheit auch bei komplizierten Fahrvorgängen mit und ohne Sichtbeziehungen auf das bewegte Element

• Absicherung der genauen Wiederholbarkeit und Protokollierung von Fahrvorgängen zur Herstellung der Spielsicherheit für die Inszenierungen

• Erhöhung der Zuverlässigkeit der Maschinerie für Spiel- und Probebetrieb sowie schnelle Beseitigung von Havariefällen

• Erweiterung der Hydraulik für die Hubbewegung aller 16 Hubpodien über den gesamten Hub

• Wiederverwendung von Bauteilen zur Minimierung der Kosten

• Einsatz der gleichen Bediensteuerung für Maschinen-/Punktzüge und Bühnenpodien

• anierung in den Spielpausen ohne Einschränkung der Nutzung

Planungszeitraum: 03- 09/1997
Planungsumfang Untermaschinerie:
• Erneuerung der Einspeisung Untermaschinerie

• Erneuerung der hydraulischen Antriebstechnik von 16 Stück Bühnenhubpodien (4mx4m)

• mit rechnergestützter Gleichlaufregelung
• Erneuerung der hydraulischen Druckstation
• Erneuerung der Rechnersteuerung für die Bedienung der Hubpodien
• Überarbeitung der hydraulischen Riegeleinrichtungen für die Podien
• Überarbeitung der Hubpodien mit Absicherung aller Scherkanten

• Überarbeitung 19 Stück Ausgleichspodien
• Überarbeitung 6 Stück Seitenbühnenwagen
• Überarbeitung 1 Hinterbühnenwagen mit Drehscheibe
• Erneuerung 2 Stück verfahrbare Personenversenkungen
• Überarbeitung 1 Vorbühnenpodium

Planungsumfang Obermaschinerie:
• Erneuerung der Einspeisung Obermaschinerie

• Sanierung der 46 Stück elektromotorischen Antriebe der Prospektzüge

• Sanierung der 2 Punktzuganlagen mit je 6 Punktzügen
• Einbau 10 Punktzüge mit erhöhter Tragfähigkeit
• Sanierung 3 Stück Rundprospektzüge
• Erneuerung der Bediensteuerung Prospekt- und Punktzüge
• Erneuerung der Antriebe/Steuerung
• Portalbeleuchtungsbrücke
• Horizontbeleuchtungsbrücke
• 8 verfahrbare Gassenscheinwerfer
• 4 Lautsprecherzüge Bühnenportal
• 5 Prospektzüge Hinterbühne

Bühnenleittechnik:
• Erneuerung der gesamten Leittechnik mit zentralem Not-Aus für Unter- und Obermaschinerie und PC-Arbeitsplätzen für die Bedienung.

Aufzugstechnik:
• Erneuerung des Behindertenaufzuges Bühnenhaus mit Änderung des Aufzugsschachts

Realisierungszeitraum:
20.07.1998 bis 02.09.1998
19.07.1999 bis 01.09.1999
17.07.2000 bis 31.08.2000

Realisierung in den Spielpausen:
Restleistungen bis 30.09. des jeweiligen Bauabschnittes ohne Einschränkungen des Proben- und Spielbetriebs

Bearbeitete Leistungsphasen:
nach § 73 HOAI
Leistungsphasen 2, 3, 5 - 8
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Bühnenprojekt

Mecklenburgisches Staatstheater SCHWERIN

Erbaut: 1886
• Hauptbühne: 140 qm
• Hinterbühne 150 qm
• Schnürbodenhöhe: 20 m
• Zuschauerplätze 588


Das Theater wurde 1886 erbaut. Die vorhandene Bühnentechnik stammte vor der Sanierung größtenteils aus dem Jahr 1928.
2006 wurde die Obermaschinerie des Theaters erneuert.
In einem ersten Bauabschnitt wurde die Obermaschinerie des Theaters saniert. In einem zweiten Bauabschnitt wurde die bestehende Untermaschinerie komplett demontiert und durch neue, den heutigen Maßstäben gerecht werdende Technik ersetzt.
Das Theater erhielt eine zeitgemäße, moderne bühnentechnische Ausstattung, die den heutigen Sicherheits- und Funktionsstandards entspricht.

Sanierung Bühnentechnik 2004 bis 2009

Planungszeitraum:
• 02/2004 bis 08/2005 (Obermaschinerie)
• 11/2007 bis 08/2008 (Untermaschinerie)

Planungsumfang Obermaschinerie - Zugeinrichtungen Vorbühne:
• 13 Stück Punktzugeinrichtungen, Nutzlast 100 kg

Planungsumfang Obermaschinerie - Zugeinrichtungen Hauptbühne:
• 1 Stück Hauptvorhanganlage mit Scherenzug und Raffzug
• 1 Stück Schleiervorhang
   Nutzlast 250 kg
• 1 Stück Schalldeckenzug
   Nutzlast 600 kg
• 1 Stück Portalbeleuchtungsbrücke
  Nutzlast 3000 kg
• 29 Stück Prospektzüge - Nutzlast 400 kg
• 3 Stück Panoramazüge - Nutzlast 400 kg
• 4 Stück Beleuchtungszüge
  Nutzlast 800 kg
• 12 Stück Punktzüge - Nutzlast 200 kg
• 1 Stück Lastenpunktzug
  Nutzlast 250 kg
• 1 Stück Handkonterzug Schmuckvorhangzug - Nutzlast 250 kg
• 17 Stück Handkonterzug
Prospektzug - Nutzlast 250 kg

Planungsumfang Untermaschinerie - Hauptbühne:
• 3 Stück Bühnenhubpodium 1 bis 3
Plattformgröße 3,5 m x 12,5 m

• 1 Stück Bühnenhubpodium mit integriertem Drehscheibenantrieb - Plattformgröße 3,5 m x 12,5 m

• 1 Stück Prospekthubregal - Plattformgröße 0,8 m x 16,5 m
• 1 Stück Tischversenkung - Plattformgröße 1,0 m x 2,0 m

• 1 Stück geteilte Drehscheibe Ø12 m, bestehend aus 3 Drehscheibenwagen

• 1 Drehsegment im Hubpodium 4
• 2 Stück Unterbühnenwagen - Plattformgröße 3,5 m x 6,25 m

Bühnenleittechnik:
• Einbau einer computergestützten Positioniersteuerung

Sicherheitstechnische Einrichtung:
• Überarbeitung der vorhandenen Schutzvorhänge Bühne und Hinterbühne

• Ausrüstung der Anlagen mit neuen Antrieben und einer neuen Steuerung

Bühnentechnischer Stahlbau:
• Erneuerung der Trägerlage des Schnürbodens mit Trennung Arbeitsboden und Rollenträgerebene

• Einbau eines neuen Fachwerkbinders in der Arbeitsbodenebene zur Aufnahme der:
• Lasten aus der Obermaschinerie
• Überarbeitung und Erweiterung vorhandener Arbeitsgalerien
• Neubau der Trägerlage des Bühnenboden ±0,0 m
• Einbau einer Unterbühnenebene – 4,5m
• Erneuerung Bühnenboden Haupt- und Vorbühne

Aufzugstechnik:
• 1 Bühnenhandwerkeraufzug
Kabinengröße 1,2 m x 2,0 m x 0,75 m
(B x H x T)

Realisierungszeitraum
• 05/2006 bis 11/2006 (Obermaschinerie)
• 05/2009 bis 12/2009 (Untermaschinerie)Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 - 8

Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 - 88
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Bühnenprojekt

Südthüringisches Staatstheater          MeiniNger Theater

Erbaut: 1909
Entwerfender und leitender Architekt: Karl Behlert
• Hauptbühne: 391 qm
• Hinterbühne: 238 qm
• Arbeitsbodenhubhöhe: 20,56 m
• Zuschauerplätze: 726


Das Theater wurde im Jahr 1909 errichtet und zählt zu den dominierenden Bauwerken Meiningens.
In den Jahren 2010 bis 2011 wurde es umfassend saniert.
Die Wiedereröffnung erfolgte mit der Schlüsselübergabe am 28.10.2011 sowie der Premierenfeier am 09.12.2011.

Das Theater erhielt eine zeitgemäße, moderne bühnentechnische Ausstattung, die den heutigen Sicherheits- und Funktionsstandard entspricht. Durch Neubau der Arbeitsgalerien und des Arbeitsbodens erfolgte eine Verbesserung der örtlichen und theatertechnischen Bedingungen. Die bestehende Obermaschinerie und Untermaschinerie wurde komplett demontiert und durch neue den heutigen Maßstäben gerecht werdende Technik ersetzt.
Die bisher meist von Hand bedienbaren Einrichtungen wurden größtenteils gegen maschinelle, rechnergesteuerte Zugeinrichtungen getauscht.

Die Drehbühne wurde als Zylinderdrehbühne mit integrierten Bühnenpodien, zwei Personenversenkungen und einem zusätzlichen Drehring neu gestaltet.
Neben der Bühnentechnik ist eine neue Fahrzeughebebühne im Außenbereich der Hinterbühne installiert worden. Die Ausführung der bühnentechnischen Gesamtbaumaßnahme erfolgte insgesamt in 16 Monaten.

Sanierung Bühnentechnik 2010 bis 2011

Planungszeitraum: 2009
Realisierungszeitraum: 06/2010 bis 10/2011
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 - 8

Planungsumfang - Zugeinrichtungen Hauptbühne, Maschinenzugeinrichtungen:
• 1 Stück Hauptvorhanganlage, zentralschließend
• 30 Stück Prospektzüge Hauptbühne Nutzlast 500 kg 
Geschw.:1,0m/s Hub:bis +19,5m

• 2 Stück Nullgassenzüge Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Schalldeckenzug Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Portalbeleuchtungsbrücke Nutzlast 3000 kg
• 2 Stück verfahrbare Portaltürme Nutzlast 1000 kg
• 3 Stück Schwerlastzüge Nutzlast 1000 kg
• 2 Stück Oberlichtzüge OLZ 1 und 3 Nutzlast 750 kg
• 1 Stück Oberlichtzüge OLZ2
Nutzlast 1000 kg
• 9 Stück Panoramazüge Hauptbühne Nutzlast 350 kg
• 2 Stück Maschinenzüge unter 1.Galerie Nutzlast 250 kg
• 6 Stück Punktzüge Nutzlast 350 kg

Planungsumfang - Handzugeinrichtungen:
• 7 Stück Handkonterzug Hauptbühne Nutzlast 250 kg

Planungsumfang - Zugeinrichtungen Hinterbühne:
• 5x2 Stück verfahrbare Kettenzugeinrichtungen Nutzlast 500 kg
• 3 Stück Maschinenzüge (Pfaff-Winden)Nutzlast 250 kg
• 2 Stück Rohrwellen-Beleuchtungszüge Nutzlast 550 kg
• 1 Stück Vorhangschiene

Planungsumfang - Zugeinrichtungen Magazin I (Seitenbühne):
• 2x2 Stück verfahrbare Kettenzugeinrichtungen Nutzlast 500 kg

Sicherheitstechnische Einrichtungen:
• 1 Stück Schutzvorhang (Eiserner Vorhang) Hauptbühne – Eigenlast, Vorhangblatt = 6250 kg

• 1 Stück Schallschutzvorhang zwischen Hinter- und Hauptbühne – zweigeteiltes Vorhangblatt mit hohem Schallabsorbierungsgrad

Besonderheiten:
• 1 Stück Wartungsplattform in Galerie 4 längs zur Bühnenachse verfahrbar

• Stück Prospekthubregal mit mitfahrender Galerieebene + Lagerfächern

• 1 Stück Lautsprecher Zug- und Fahrvorrichtung im Sturz zwischen Haupt- und Hinterbühne

Planungsumfang - Untermaschinerie:
• 2 Stück Orchesterhubpodien Nutzlast 250 kg/m² (in Bewegung)

• 2 Stück Bühnenwagen (7x4m) Nutzlast 300 kg/m² (max. 5 to.)

• 1 Stück Ausgleichspodium (7x8m) Nutzlast 300kg/m² + Eigenlast Bühnenwagen (in Bewegung)

• 1 Stück Drehring Außen-Durchmesser 13,5m (40m²) Nutzlast 250 kg/m² (in Bewegung)

• 1 Stück Zylinderdrehbühne Durchmesser 11,5m Nutzlast 32,5 t (in Bewegung)

darin integriert:
• 3 Stück Doppelstockhubpodien (Hub=2,7m) Nutzlast 300 kg/m²
(in Bewegung)

• 1 Stück Einfachhubpodium (Hub=3,9m) Nutzlast 300 kg/m² (in Bewegung)

• 1 Stück feste Personenversenkung Nutzlast 250 kg/m² (in Bewegung)

• 1 Stück mobile Personenversenkung Nutzlast 250 kg/m² (in Bewegung)

Steuerung:
• Positioniersteuerung für Ober- und Untermaschinerie
• Funkbedienung Bühnenwagen

Bühnentechnischer Stahlbau:
• Erweiterung Orchestergrabenbereich
• Herstellung eines neuen Arbeitsbodens
• Erneuerung der Arbeitsgalerien und Turmpodeste
• Erneuerung Treppen, Steigleitern, Schutzgitter und Verkleidungen
• Erneuerung der Trägerlage Bühnenebene und Neubau der Unterbühnenebene

Sonstige Einrichtungen:
• 1 Stück Fahrzeughebebühne
  Nutzlast 20 t
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Bühnenprojekt

Bühnen der Stadt Gera

Großes Haus, erbaut: 1886
Architekt: Georg Daniel Gustav Hamann
• Hauptbühne: 140 qm
• Hinterbühne: 150 qm
• Schnürbodenhöhe: 20 m
• Zuschauerplätze: 588 


Im Oktober 1902 wurde nach einer Bauzeit von nur 2,5 Jahren das Haus eröffnet.
Das Theatergebäude vereint unter einem Dach Konzertsaal und Theater, was für die damalige Errichterzeit eine geniale theatertechnische und bauliche Lösung war. Das "Große Haus" der Bühnen der Stadt Gera zählt zu den dominierenden Bauwerken der Stadt.

In den Jahren 2005 bis 2007 wurde es umfassend saniert. Die Wiedereröffnung erfolgte vom 21.04.2007 bis zum 05.05.2007 im Rahmen von zwei Festwochen.

Das Theater erhielt eine zeitgemäße moderne bühnentechnische Ausstattung, die den heutigen Sicherheits- und Funktionsstandard entspricht. Durch Neubau und Überarbeitung der Arbeitsgalerien, der Rollenträgerebene und des Arbeitsbodens erfolgte eine Verbesserung der örtlichen und theatertechnischen Bedingungen. Die bestehende Obermaschinerie und Untermaschinerie wurde komplett demontiert und durch neue, den heutigen Maßstäben gerecht werdende Technik ersetzt.

Die bisher meist von Hand bedienbaren Einrichtungen wurden größtenteils gegen maschinelle, rechnergesteuerte Zugeinrichtungen getauscht. Die Drehbühne wurde als Zylinderdrehbühne mit integrierten Bühnenpodien und einer Tischversenkung neu gestaltet.
Neuheiten sind das Prospektregallager (Umlaufregal) in der Hinterbühne und zwei Fahrzeughebebühnen im Außenbereich der Magazine. Die Ausführung der bühnentechnischen Gesamtbaumaßnahme erfolgte in insgesamt 12 Monaten.

Sanierung Bühnentechnik: 2005 bis 2007

Planungszeitraum:
1993 bis 2005 (mit Unterbrechungen wegen ungeklärter Finanzierung)

Planungsumfang Obermaschinerie - Zugeinrichtungen Vorbühne - Maschinenzugeinrichtungen:
• 12 Stück Punktzugeinrichtungen - Nutzlast 100 kg

Zugeinrichtungen Hauptbühne - Maschinenzugeinrichtungen:
• 1 Stück Schutzvorhang,
„Eiserner Vorhang“
• 1 Stück Hauptvorhanganlage, zentralschließend
• 1 Stück Schleiervorhang
Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Schalldeckenzug
Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Portalbeleuchtungsbrücke - Nutzlast 2000 kg
• 12 Stück Prospektzüge Hauptbühne - Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Prospektzug Nische zur Hinterbühne - Nutzlast 500 kg
• 2 Stück Rohrwellenzüge- Seitengalerie Hauptbühne - Nutzlast 250 kg
• 1 Stück Rohrwellenzug- Sturzabdeckung Hauptbühne - Nutzlast 250 kg
• 1 Stück Seitenpanoramazug Hauptbühne - Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Horizontzug Nische zur Hinterbühne - Nutzlast 500 kg
• 2 Stück Beleuchtungszüge
Nutzlast 800 kg
• 10 Stück Punktzüge - Nutzlast 350 kg

Handzugeinrichtungen:
• 18 Stück Handkonterzug Hauptbühne - Nutzlast 250 kg
• 4 Stück Handkonterzug Nische zur Hinterbühne - Nutzlast 250 kg

Zugeinrichtungen Hinterbühne: Maschinenzugeinrichtungen:
• 6 Stück Rohrwellenzüge
Nutzlast 250 kg

Sonstige Vorhänge:
• 4 Stück manuelle Vorhangzuganlage– Seitenvorhänge Galerie
• 1 Stück zentralschließender Vorhang– Sturz zur Nische Hinterbühne
• 1 Stück zentralschließender Vorhang– Sturz zur Hinterbühne

Untermaschinerie:
• 1 Stück Orchesterhubpodium - Nutzlast 500 kg/m² (in Ruhe)
• 1 Stück Zylinderdrehbühne 12m - Gesamtnutzlast 76 t (im Stillstand), 
darin integriert:
• 3 Stück Bühnenpodien mit Kippantrieb - Nutzlast 500 kg/m² (in Ruhe)
• 1 Stück Tischversenkung - Nutzlast 500 kg/m² (in Ruhe)
• 1 Stück mobile Personenversenkung - Nutzlast 500 kg/m² (in Ruhe)

Steuerung:
• Positioniersteuerung für Ober- und Untermaschinerie

Bühnentechnischer Stahlbau:
• Erneuerung der Trägerlage Arbeitsboden und Rollenträgerebene
• Sanierung der Arbeitsgalerien und Turmpodeste (Geländer, Beläge)
• Erneuerung Treppen, Steigleitern, Schutzgitter und Verkleidungen
• Erneuerung der Trägerlage Bühnenebene und Neubau der
Unterbühnenebenen  –2,7 m

Sonstige Einrichtungen:
• 1 Stück Prospektregal– Umlaufregal
• 1 Stück mobile Trennwand zwischen Bühne und Hinterbühne
• 2 Stück Fahrzeughebebühnen
Nutzlast 16t

Realisierungszeitraum:
11/2005 bis 04/2007
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 - 8
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Bühnenprojekt

Schauspielhaus Dresden

Architekten: W. Lossow, M.H. Kühne
Bühnentechnik: A. Linnebach
• Hauptbühne: 486 qm
• Seitenbühne links: 75 qm
• Schnürbodenhöhe: 32 qm
• Zuschauerplätze: 800



1945 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung stark zerstört.
1947/48 wurde das Schauspielhaus wieder aufgebaut und als Mehrspartentheater betrieben, da es bis zum Wiederaufbau der Semperoper das einzige große Theatergebäude in der Stadt Dresden war.

Das am Barock orientierte Theatergebäude wurde beim Wiederaufbau weitgehend im Original wiederhergestellt, nur der Zuschauerraum erfuhr einige Veränderungen.

1994/95 wurde der Zuschauerraum im Sinne des Zustandes von 1913 weitestgehend originalgetreu rekonstruiert.
Während dieses Umbaus wurde auch die historische, unter Denkmalschutz stehende Bühnenmaschinerie ertüchtigt und mit einer übergeordneten Bühnenleittechnik an die Erfordernisse moderner Bühnentechnologie angepasst. Planung und Bauüberwachung dieser Maßnahme erfolgten durch unser Ingenieurbüro. Das Haus wird heute mit einer Sparte, dem Schauspiel, betrieben.

Sanierung Hochwasserschaden Bühnenmaschinerie und Aufzüge
2002 /2003:

Durch die Hochwassereinwirkungen im August 2002 wurde die Bühnenmaschinerie, insbesondere die Untermaschinerie und deren Steuerung, stark geschädigt. Zielstellung für die Sanierung war die Wiederaufnahme des Spielbetriebes in kürzester Zeit unter kostenoptimierter Herstellung des gesamten Funktionsumfanges.

Sanierung Hochwasserschaden Bühnenmaschinerie und Aufzüge
2002 /2003:


Planungszeitraum: 08-09/2002
Besonderheiten: Sofortmaßnahmen

Paralleler Spielbetrieb
Zur weiteren Verkürzung der Ausfallzeit des Theaters wurde bereits ab Ende September 2002 wieder auf der festen Bühne Theater gespielt. Es waren exakte tägliche Zeitfenster in der Realisierung einzuhalten.

Planungsumfang Untermaschinerie:
• Sanierung der hydraulischen Druckstation (historische Wasserhydraulik)
• Sanierung der Mechanik und der hydraulischen Antriebstechnik von:
• 3 Stück Bühnenhubpodien (18mx6m), 12m Hub
• 2 Stück Tischversenkungen
(8mx1,5m), 2m Hub

Sanierung der Mechanik und der elektrischen Antriebstechnik von:
• 2 Stück Bühnenwagen (18mx5,5m)
• 2 Stück Bühnenwagen (6mx6m)
• Erneuerung des Holzbelages von Bühnenhubpodien und Bühnenwagen
• Erneuerung von 2 Stück mobilen Trennwänden (8mx5,4m)

Planungsumfang Obermaschinerie:
• Sanierung der elektromotorischen Antriebe in der Unterbühne von
• Portalbeleuchtungsbrücke und Schutzvorhang

Bühnenleittechnik
• Erneuerung der gesamten Schaltanlage der Untermaschinerie und von Teilen der

Schaltanlage Obermaschinerie - Aufzugstechnik:
• Sanierung der Aufzugsanlagen im Bühnen- und Zuschauerhaus

Realisierungszeitraum:
09/2002 bis 05/2003

Restleistungen wegen Spielbetrieb:
bis 04/2004.
Paralleler Spielbetrieb: ohne Maschinerie bereits ab 09/2002
Bearbeitete Leistungsphasen: nach § 73 HOAI Leistungsphasen 5 bis 8
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Bühnenprojekt

Schauspielhaus Leipzig

Architekten: Karl Souradny, Rolf Brummer, Franz Herbst
Umbau 1954-1959 vom Centraltheater in das Schauspielhaus
• Hauptbühne: 340 qm
• Seitenbühnen: 220 qm
• Hinterbühne: 62 qm
• Schnürbodenhöhe: 24 m
• Zuschauerplätze: 800


1945 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung stark zerstört. Bis 1957 wurde das Haus nach 3 Jahren Umbau wieder eröffnet.

Sanierung Unter- und Obermaschinerie 1996 bis 2003

Planungszeitraum: 1994 LPH 1 bis 3 und weiter LPH 5 - 8 in Jahresscheiben ab 1995

Planungsumfang:
• Grundlagenermittlung, Vorplanung und HU-Bau für die gesamten bühnentechnischen Anlagen von Zuschauersaal - Bühne - Hinterbühne - Seitenbühne unter Berücksichtigung von Dringlichkeiten und Jahresscheiben.
• Planung und Realisierung in Bauabschnitten und Jahresscheiben entsprechend den bestätigten Finanzierungsmöglichkeiten.

Entrauchung und Sprühflut:
• Überarbeitung der Entrauchung Zuschauersaal, Bühne, Seitenbühne links
• Zwangsbelüftung Bühne und Zwangsentrauchung Seitenbühne rechts
• Umbau und Erweiterung der Sprühflutanlage

Obermaschinerie Bühne:
• Überarbeitung Rollenebenen, Arbeitsboden, Galerien, Aufgänge
• Entrauchung
• Zwangsbelüftung und Zwangsentrauchung
• Erweiterung Sprühflutanlage

Handzugeinrichtungen:
• 8 Handkonter-Prospektzüge Hauptbühne
• 5 Handkonter-Prospektzüge Hinterbühne

Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch - Sanierung Portalbrücke:
• 1 Sanierung Schutzvorhang
• 1 Hauptvorhang mit Hochzuganlage
• Deckvorhang
• 24 Maschinen-Prospektzüge
• 2 Panoramazüge
• 2 Gassenzüge mit Gassenstangen
• 4 variable Punktzüge
• 2 Vorbühnenzüge

Untermaschinerie Bühne und Vorbühne - Sanierung Fahrwerk und Antrieb Drehscheibe
• 1 Personenversenkung
• 1 Vorbühnenpodium mit verfahrbaren Stufenpodesten

Bühnenleittechnik
• Einbau einer computergestützten Positioniersteuerung für Obermaschinerie und Drehscheibe

Realisierungszeitraum - Ausführungen:
• 1995 Hochregallager mit Lastenaufzug
• 1996 Sanierung Drehscheibe
• 1998 Umbau Galerien, Sanierung Rauchabzugseinrichtungen
• 1999 Umbau Galerien, Frischluftzufuhr Bühne und Seitenbühne
• 2000/2001 Umbau Arbeitsboden, Maschinenzüge mit Steuerung Züge und Drehscheibe, Ergänzung Sprühflut
• 2002 Portalbrücke, Hauptvorhangeinrichtungen, Podienanlage Vorbühne
• 2003 Personenversenkung, Restleistungen

Alle Leistungen wurden im Rahmen der Spielpausen (6 Wochen) ohne Einschränkung des Spielbetriebs realisiert.
Bearbeitete Leistungsphasen:
nach § 73 HOAI Leistungsphasen 2, 3, 5 - 8 1945 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung stark zerstört. Bis 1957 wurde das Haus nach 3 Jahren Umbau wieder eröffnet.

Sanierung Unter- und Obermaschinerie 1996 bis 2003:
Planungszeitraum: 1994 LPH 1 bis 3 und weiter LPH 5 - 8 in Jahresscheiben ab 1995

Planungsumfang:
• Grundlagenermittlung, Vorplanung und HU-Bau für die gesamten bühnentechnischen Anlagen von Zuschauersaal - Bühne - Hinterbühne - Seitenbühne unter Berücksichtigung von Dringlichkeiten und Jahresscheiben
• Planung und Realisierung in Bauabschnitten und Jahresscheiben entsprechend den bestätigten Finanzierungsmöglichkeiten

Entrauchung und Sprühflut:
• Überarbeitung der Entrauchung Zuschauersaal, Bühne, Seitenbühne links
• Zwangsbelüftung Bühne und Zwangsentrauchung Seitenbühne rechts
• Umbau und Erweiterung der Sprühflutanlage

Obermaschinerie Bühne: Überarbeitung Rollenebenen, Arbeitsboden, Galerien, Aufgänge:
• Entrauchung
• Zwangsbelüftung und Zwangsentrauchung
• Erweiterung Sprühflutanlage

Handzugeinrichtungen:
• 8 Handkonter-Prospektzüge Hauptbühne
• 5 Handkonter-Prospektzüge Hinterbühne

Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch:
• Sanierung Portalbrücke
• Sanierung Schutzvorhang
• 1 Hauptvorhang mit Hochzuganlage
• 1 Deckvorhang
• 24 Maschinen-Prospektzüge
• 2 Panoramazüge
• 2 Gassenzüge mit Gassenstangen
• 4 variable Punktzüge
• 2 Vorbühnenzüge

Untermaschinerie Bühne und Vorbühne - Sanierung Fahrwerk und Antrieb Drehscheibe:
• 1 Personenversenkung
• 1 Vorbühnenpodium mit verfahrbaren Stufenpodesten

Bühnenleittechnik:
• Einbau einer computergestützten Positioniersteuerung für Obermaschinerie und Drehscheibe

Realisierungszeitraum - Ausführungen:
• 1995 Hochregallager mit Lastenaufzug
• 1996 Sanierung Drehscheibe
• 1998 Umbau Galerien, Sanierung Rauchabzugseinrichtungen
• 1999 Umbau Galerien, Frischluftzufuhr Bühne und Seitenbühne
• 2000/2001 Umbau Arbeitsboden, Maschinenzüge mit Steuerung Züge und Drehscheibe

Ergänzung Sprühflut:
• 2002 Portalbrücke, Hauptvorhangeinrichtungen, Podienanlage Vorbühne
• 2003 Personenversenkung, Restleistungen

Alle Leistungen wurden im Rahmen der Spielpausen (6 Wochen) ohne Einschränkung des Spielbetriebs realisiert.
Bearbeitete Leistungsphasen: nach § 73 HOAI Leistungsphasen
2, 3, 5 - 8
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Bühnenprojekt

Deutsches Nationaltheater Weimar

Architekt: Prof. Max Littmann
• Hauptbühne 456 qm
• Seitenbühne 200 qm
• Hinterbühne 140 qm
• Schnürbodenhöhe: 24 m
• Zuschauerplätze: 860


1945 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung stark zerstört.
1948 wurde das Haus nach 4 Jahren Aufbauarbeit wieder eröffnet
und 1973-1975 saniert.
Das Haus wird heute mit 3 Sparten, Schauspiel-, Musik- und Tanztheater betrieben.

Sanierung Unter- und Obermaschinerie: 1998 bis 2003

Planungszeitraum: 1997/1998 und 2001/2003

Planungsumfang:
• Bestandserfassung, Vorplanung und HU-Bau für die gesamten bühnentechnischen Anlagen von Zuschauersaal - Bühne - Hinterbühne - Seitenbühne unter
Berücksichtigung von Dringlichkeiten und Jahresscheiben
• Planung und Realisierung in Bauabschnitten und Jahresscheiben entsprechend den bestätigten Finanzierungsmöglichkeiten.

Obermaschinerie Bühne - Handzugeinrichtungen:
• 13 Handkonter-Prospektzüge

Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch:
• 1 Schutzvorhang
• 1 Hauptvorhang
• 1 Deckvorhang
• 30 Maschinen-Prospektzüge
• 4 Rundprospektzüge
• 2 Beleuchtungszüge
• 2 Kabelzüge
• 6 Einzelpunktzüge Hauptbühne

Untermaschinerie Bühne und Vorbühne
• Sanierung Fahrwerk und Antrieb Drehscheibe (Durchmesser 16 m)
• Erweiterung als Drehbühne mit Zwischenboden und Zugängen
• Sanierung Personenversenkung
• Sanierung Orchesterhebebühne

Bühnenleittechnik
• Einbau einer computergestützten Positioniersteuerung für Ober- und Untermaschinerie

Realisierungszeitraum - Ausführungen
• 1998 Baudurchführung im Rahmen der Sanierung des Gebäudes
• 2003 Baudurchführung ohne Theaterschließung in verlängerter Theaterspielpause (4 Monate)
• 2004 Baudurchführung ohne Theaterschließung in Spielpause
(6 Wochen)

Bearbeitete Leistungsphasen:
nach § 73 HOAI Leistungsphasen
2, 3, 5 - 8
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Bühnenprojekt

GeRhart Hauptmann - Theater / Zittau

Architekten: Heinrich Seeling u. Fritz Körberlein
• Hauptbühne: 306 qm,
• Seitenbühne: 156 qm
• Vorbühne: 62 qm
• Hinterbühne: 105 qm
• Schnürbodenhöhe: 18 m
• Zuschauerplätze: 400


Nachdem im März 1932 das alte Stadttheater Zittaus einem Theaterbrand zum Opfer fiel, wurde am 27.09.1936 ein neues Theater an der Augustusallee, heute Theaterring, unter dem Namen „Grenzlandtheater“ eröffnet.

Die Umbenennung des Theaters in Gerhart Hauptmann-Theater geht auf eine 1964 durchgeführte Zusammenlegung des Theaters Zittau mit dem Gerhart Hauptmann-Theater in Görlitz zurück.

1988 kam es zur Trennung des Theaterverbunds, das Theater in Zittau behielt jedoch den Namen Gerhart Hauptmann-Theater.
Die mit dem Neubau des Theaters 1936 eingebaute Bühnenmaschinerie wurde weitgehend unverändert über die Jahre erhalten.
Außer wenigen lokal begrenzten Erneuerungen bzw. Instandhaltungsmaßnahmen entsprach diese den sicherheitstechnischen Anforderungen der damaligen Zeit.
Mit der Sanierung 2009/2010 wurden die vorhandenen Anlagen vorwiegend sicherheitstechnisch überarbeitet. Die Steuerung aller elektromotorischen Anlagen wurde komplett erneuert und den bühnentechnischen Anforderungen angepasst.

Die vorhandene Drehscheibe wurde von einer Lagerung mit Stahlrädern auf eine geräuscharme Lagerung mit elastischen Laufrädern umgebaut. Weiterhin wurde der Antrieb der Drehscheibe erneuert und mit einer frequenzgeregelten Drehzahlstellung einschließlich prgrammierbarer Zielfahrt ausgestattet.
Eine Erweiterung der Bühnenmaschinerie fand im Zuschauerraum statt. Hier wurde ein neuer elektromotorischer Beleuchtungszug zur Ausleuchtung der Vorbühne eingerichtet.

Zusätzlich wurden die vorhandenen bühnentechnischen Einbauten wie z.B. Arbeitsboden, Arbeitsgalerien sowie das technische Portal sicherheitstechnisch und brandschutztechnisch saniert.

Sanierung Bühnentechnik 2005 bis 2010

Planungszeitraum: 2005 bis 2009 (mit Unterbrechungen wegen ungeklärter Finanzierung)

Planungsumfang - Obermaschinerie - Zugeinrichtungen Zuschauersaal:
• 1 Stück Neubau Kronleuchterzug - Nutzlast 1.700 kg
• 1 Stück Neubau Beleuchtungszug Nutzlast 750 kg

Sanierung vorhandener Zugeinrichtungen Hauptbühne:
• 1 Stück Hauptvorhangzuganlage, zentralschließend
• 3 Stück Beleuchtungszüge
Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Punktzug, versetzbar
Nutzlast 100 kg
• 1 Stück Rundhorizontanlage mit Wickelkonen
• 1 Stück Handkonterzug
Schleiervorhang - Nutzlast 200 kg
• 1 Stück Handkonterzug
Schalldeckenzug - Nutzlast 200 kg
• 16 Stück Handkonterzug
Hauptbühne - Nutzlast 200 kg
• 2 Stück Vorhangzuganlage – Seitenvorhänge Galerie

Untermaschinerie:
• 1 Stück Drehscheibe 12,5 m - Nutzlast 500 kg/m² / 100 kg/m²
• 2 Stück Seitenbühnenwagen
Nutzlast 300 kg/m² / 100 kg/m²
• 1 Stück Vorbühnenrampe
Nutzlast 500 kg/m²

Steuerung - Erneuerung Steuerung aller elektromotorischen Anlagen - gemeinsame Bediensteuerung (SPS-Steuerung) für:
• Beleuchtungszüge
• Punktzug
• Rundhorizontanlage
• Drehscheibe
• Seitenbühnenwagen
• Steuerung Kronleuchterzug
• Steuerung Beleuchtungszug Saal

Sicherheitstechnische Einrichtungen:
• 1 Stück Überarbeitung Schutzvorhang, „Eiserner Vorhang“

Erneuerung Steuerung
• 1 Stück Überarbeitung Rauchhaube Bühne, Erneuerung Steuerung

Bühnentechnischer Stahlbau:
• Sanierung Arbeitsboden (Gitterrostbelag)
• Sanierung der Arbeitsgalerien Turmpodeste und Treppenläufe (Geländer, Beläge, Schutzgitter und Verkleidungen)
• Umbau vorhandenes technisches Portal

Realisierungszeitraum:
08/2009 bis 05/2010
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 - 8
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Bühnenprojekt

Theater Kleines Haus Dresden

Umbau: 1977 im Theaterhaus
• Hauptbühne: 140 qm
• Seitenbühne links 95 qm
• Seitenbühne rechts 105 qm
• Bühnenturmhöhe: 17 m
• Zuschauerplätze: 386 


Das Gebäude des Theaters „Kleines Haus“ befindet sich im alten Glacis in der Glacisstraße.

Erste Erwähnungen des Gebäudes erfolgten im 17. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Festung “Am Glacis”.

Nach verschiedenen Nutzungen unter anderem bis 1930 als Kneipe und Ballsaal und anschließend als „Erste Kirche Christi“ wurde das Gebäude 1945/ 46 an das Dresdner Staatstheater übergeben und beherbergt seitdem das "Kleine Haus" des Staatstheaters.

1998 wurde das „Kleine Haus“ aufgrund baulicher Mängel für den Spielbetrieb gesperrt.
2001 wurde mit dem Konzept für den Umbau des “Kleinen Hauses” begonnen.
Im Vordergrund standen die Erhaltung und Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Bauelemente des Vorderhauses sowie der Neubau des Saal- und Bühnenhauses.

Anfang 2002 erfolgte die Erteilung des Bauauftrages durch das Sächsische Staatsministerium für Finanzen an das Vermögens- und Hochbauamt Dresden.

Wurde das alte „Kleine Haus“ vorwiegend für das Schauspiel genutzt, sieht das neue „Kleine Haus“ eine vielfältige Nutzung durch das Schauspiel sowie auch durch die Hochschule für Musik vor.
Die bühnentechnischen Anlagen wurden so ausgewählt, dass vielfältige Saal- und Bühnenvarianten, z.B. Schaffung eines Orchestergrabens, möglich sind.

Das Portal kann in der Breite verändert werden. Der in mehrere Podien gegliederte Bühnenboden kann auf verschiedenen Ebenen eingerichtet werden.
Elemente der Zuschauertribünen lassen sich verfahren und können beliebig im Saal bzw. der Bühne angeordnet werden.

Planungszeitraum: 02/2002 bis 03/2003

Planungsumfang - Untermaschinerie:
• 1 Stück Vorbühnenpodium
• 1 Stück Orchesterpodium - Doppelstockpodium
• 1 Stück Prospektregallager

Obermaschinerie Bühne  Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch:
• 1 Stück Hauptvorhanganlage mit Scherenzug und Hochzug
• 1 Stück Schleiervorhang
• 8 Stück Prospektzug - Nutzlast: 250 kg
• 2 Stück Prospektzug - Nutzlast: 500 kg
• Stück Reihenpunktzüge mit jeweils 4 Punkten - Nutzlast: 250 kg
• 3 Stück Panoramazüge
(1x hinten; 2x Seite)

Bühnenleittechnik:
• Einbau einer computergestützten Positioniersteuerung für Obermaschinerie
• sowie Einbindung der Untermaschinerie

Sicherheitstechnische Einrichtung:
• Einbau eines textilen Feuerschutzvorhangs

Bühnentechnischer Stahlbau:
• Arbeitsgalerien mit Verbindungsstegen in 2 Ebenen
• 2 verschiebbare Portaltürme (variable Portalöffnungsbreite von 8m
bis max. 12m)
• 1 Bühnenebene 90 m² vorbereitet für spätere Nachrüstung von Bühnenpodien

Kulissenlager:
• Einbau von 9 verschiebbaren Trennwänden zur optimalen Gestaltung der Lagerplätze entsprechend der Größe der Dekorationen

Bühnentechnische Einrichtungen Zuschauersaal:
• Punktzuganlage bestehend aus 16 variabel versetzbaren Kettenzügen mit einer 8 - Kanal - Handsteuerung
• Einbau von beweglichen Tribünen zur flexiblen Gestaltung der Zuschauertribünen bzw. zur variablen Gestaltung der Szenenfläche im Bereich Zuschauersaal

Aufzugstechnik:
• 1 Dekorationsaufzug - Kabinengröße 2,5m x 2,5m x 7,5m (B x H x L)

Realisierungszeitraum:
02/2004 bis 11/ 2004
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 bis 8g 
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Bühnenprojekt

Georg Friedrich Händel - Halle
Konzerthalle in Halle/Saale

Erbaut: 1998
Architekten: Helmut Braun, Martin Schlockermann,
Dieter Köhler
• Szenenfläche: 256 qm,
• Orchestergraben: 62 qm
• Saalfläche: 493 qm
• Rangfläche: 550 qm
• Zuschauerplätze: 155


Am 15. Oktober 1998 wurde nach 2 jähriger Bauzeit der Neubau der Georg Friedrich Händel- Halle eingeweiht. Die moderne Konzerthalle ist eine der wenigen Neubauten in den neuen Bundesländern und ist heute Sitz des Staatsorchesters Halle/Saale.

Der große Saal der Konzerthalle ist für eine multifunktionale Nutzung mit einem großen Veranstaltungsspektrum vorgesehen, welches von Konzerten über Klassik bis Rock, Tanz- und Bankettveranstaltungen, Theaterbühnenbetrieb und Kabarett, Musical- und Operettenveranstaltungen bis zu Matinee-, Parlaments- und Kongressveranstaltungen führt.

Dieses Veranstaltungsspektrum, die vorgegebene Saalgeometrie und die funktionstechnischen Bedingungen sind beim Einbau der bühnentechnischen Einrichtung berücksichtigt worden.
Die Parkettebene nimmt für die vielfältige Nutzung eine dominierende Rolle ein und kann durch die Aufgliederung in höhenverstellbare Szenenfläche, festen Parkettbereich und den Parkettpodienbereich optimal für den Veranstaltungsbetrieb genutzt werden.

Die höhenverstellbare Szenenfläche ist in 10 unterschiedlich große Teilflächen unterteilt, die als Hubpodium bzw. Transport- und Orchesterpodium für unterschiedliche Funktionen eingesetzt werden können. Im Bereich oberhalb der Szenenfläche wurden zur bühnentechnischen Nutzung Maschinendekorationszüge angeordnet.

Im hinteren Bereich des Zuschauerraumes sind entsprechend der Saalgeometrie Parkettpodien angeordnet, mit denen zur Verbesserung der Sichtbedingungen bei Reihenveranstaltungen eine entsprechende Höhenstaffelung realisierbar ist.

Zur Gestaltung des Rangbereiches wurden in die feste Zuschauertribüne Rangeinschubelemente angeordnet, die unterschiedliche Nutzungsvarianten je nach Platzbedarf und Anordnung der Stühle erlauben. Jede zweite Reihe wurde mit beweglichem Gestühl ausgerüstet. Im Zusammenspiel mit den Rangeinschubelementen kann die Tiefe der Tribünenstufe verdoppelt werden.

Planungszeitraum: Juli 1996 bis Juni 1997

Planungsumfang - Untermaschinerie Szenenfläche:
• 1 Stück Chorpodium mit 2 Sekundärpodien
• 5 Stück Streifenpodien
• 1 Stück Transportpodium mit Kabine und zusätzlichen Brückwerken
• 1 Stück zweiteiliges Orchesterpodium

Obermaschinerie Szenenfläche - Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch:
• 8 Stück Prospektzug - Nutzlast: 500 kg
• 1 Stück Hubantrieb für die Aufhängung Bühnencluster

Untermaschinerie Parkettebene Zuschauersaal :
• 11 Stück Streifenpodien

Bühnenleittechnik :
• Positioniersteuerung für Untermaschinerie Szenenfläche
• Positioniersteuerung für Obermaschinerie Szenenfläche
• Positioniersteuerung für Untermaschinerie Parkettebene

Sonstige Einbauten:
• 1 Stück Deckenklappe mit elektromotorischem Antrieb
• 68 Stück Rang-Einschubwagen, von Hand verschiebbar
• 18 Stück transportable Podeste

Zusätzliche bühnentechnische Einrichtungen für Tagungssaal :
• 16 Stück Scherenpodeste 2 m x 1 m handverstellbar

Realisierungszeitraum:
10/1997 bis 10/ 1998
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 bis 8
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Bühnenprojekt

Anhaltisches Theater Dessau

Erbaut: 1938
Architekt: Friedrich Lipp
• Hauptbühne: 490 qm
• Seitenbühnen: 280 und 250 qm
• Hinterbühne: 450 qm
• Schnürbodenhöhe: 25 m
• Zuschauerplätze: 1100 


1944 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung stark beschädigt.
1949 konnte das Haus nach zwei Jahren Aufbauarbeit wieder eröffnet werden.

In der Entstehungszeit war das Gebäude eines der größten Theater Deutschlands.
Durch seine großzügige Bauweise und für die damaligen Verhältnisse moderne Bühnentechnik ist das Haus sehr gut für Anpassungen an heutige bühnentechnische Anforderungen geeignet. Das Haus wird heute mit 3 Sparten, Schauspiel-, Musik- und Tanztheater betrieben.

Umbau Obermaschinerie: 1998 bis 2002
Seit dem Wiederaufbau blieb die Obermaschinerie im Wesentlichen unverändert. Starke Verschleißerscheinungen und Sicherheitsmängel machten nach fast 50 Jahren eine Sanierung der Maschinerie erforderlich.

Außerdem bestand die Forderung, die Maschinerie an die höheren bühnentechnischen Anforderungen anzupassen. Dabei sollte insbesondere der Anteil der Handkonter-Prospektzüge zugunsten der elektromotorischen Zugeinrichtungen verringert werden.

Umbau Obermaschinerie: 1998 bis 2002

Planungszeitraum: 1997 / 1998
Besonderheiten - Separate Binder für Lasten Obermaschinerie:
Schon die vor dem Umbau vorhandenen Lasten der Obermaschinerie im Dachtragwerk stellten einen Grenzfall der Belastbarkeit dar. Die erforderliche Nutzlasterhöhung der Prospektzugeinrichtungen war von der vorhandenen Tragkonstruktion nicht aufnehmbar.

Eine Erneuerung der Dachbinderkonstruktion hätte hohe Zusatzkosten durch die damit zwangsläufige Erneuerung des Daches einschließlich der Rauchhaube hervorgerufen.
So entstand die Idee, durch den Einbau eines parallelen Bindersystems zur Aufnahme der Lasten der Obermaschinerie ein separates Tragwerk zu schaffen.
Durch diese Maßnahme konnten erhebliche Kosten und Bauzeit gespart werden.

Realisierung in Theaterspielpausen:
Um eine außergewöhnliche Unterbrechung des Spielbetriebes mit all ihren negativen Folgen auf Ensemble und Zuschauer zu verhindern, wurde die Realisierung in Spielpausenabschnitten zu jeweils 6 Wochen geplant. Die Durchführung in diesen kurzen Zeitabschnitten erforderte eine genaue Terminplanung und -kontrolle unter Einbeziehung der Vorbereitungsphasen wie Konstruktion und Fertigung.

Die Bauabschnitte wurden so aufgeteilt, dass auf Provisorien weitgehend verzichtet werden konnte und die Maschinerie jeweils zum Spielzeitbeginn wieder im vollen Umfang zur Verfügung stand.

Planungsumfang - Technische Decke:
• Einbau eines parallelen Bindersystems für die Lasten der Obermaschinerie
• Entkopplung von Arbeits- und Rollenboden zur Gewährleistung der sicheren Begehbarkeit für Einrichtungszwecke
• Austausch des Holzbelages gegen Gitterrostbelag

Handzugeinrichtungen
• 22 Handkonter-Prospektzüge 2,5 kN
wurden saniert.

Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch:
• 30 Maschinen-Prospektzüge 6,0 kN wurden neu eingebaut, 1 Flugwerk wurde saniert.
• 4 Seitenpanoramazüge 4,5 kN wurden neu eingebaut.
• 1 Beleuchtungszug 12 kN wurde saniert.
• 3 Beleuchtungszüge 8 kN wurden neu eingebaut.
• 2 Reihenpunktzüge mit jeweils 4 Stück quer auf einer Linie verziehbarer Punkte, a 2,5 kN wurden neu eingebaut.
• 10 Einzelpunktzüge 2,0 kN frei verziehbar wurden neu eingebaut.

Bühnenleittechnik:
• Computergestützte Positioniersteuerung der Anforderungsklasse 5 für insgesamt 57 Antriebe

Realisierungszeitraum: 1998 bis 2002
Baudurchführung ohne Theaterschließung: in 5 Jahresabschnitten, jeweils zugeschnitten auf die Theaterspielpause (6 Wochen)
Bearbeitete Leistungsphasen: nach § 73 HOAI Leistungsphasen 2
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DTP  PROJEKTE - BÜHNEN

BÜHNENTECHNIKOBERMASCHINERIE UNTERSCHINERIE STEUERUNG FESTE EINBAUTEN

Ihre Orthopäden in Hamburg, Alstertal, Dr. Wagner, Dr. Schneeberger

Bühnenprojekt

Gewandhaus zu Leipzig


Erbaut: 1981
Architekten: R.Skoda u. W.Sziegoleit
• Bühnenfläche: 210 qm
• Zuschauerplätze: 1900


Erneuerung der Hubpodien + Transporthubpodium 2019

Planungszeitraum: 2015 - 2018
Realisierungszeitraum: 05/2019 bis 08/2019
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2-8

Planungsumfang:
• Demontage von 20 Stück Hubpodien
• Neubau von 39 Hubpodien
• Erneuerung des Transportpodiums
• Sanierung der verfahrbaren Abdeckung
• Erneuerung Bühnensteuerung

Anrechenbare Kosten KGR 479 (Leistungsumfang DTP)
1.829 T€ netto

Auftraggeber / Ansprechpartner
Gewandhaus zu Leipzig
Augustusplatz 8
04109 Leipzig 



Alle Ansprechpartner finden Sie: ➜ HIER

Ihre Orthopäden in Hamburg, Alstertal, Dr. Wagner, Dr. Schneeberger

Bühnenprojekt

Konzerthaus Berlin


Erbaut: 1821
Architekten: Karl Friedrich Schinkel
Umbau zum Konzerthaus: 1984

• Großer Konzertsaal: 1600 Plätze
• Kleiner Konzertsaal: 400 Plätze
• Musikklub: 80 Plätze


Am 26.Mai 1821 wurde das Schauspielhaus Berlin in Anwesenheit des Königs eingeweiht.
Das als bürgerliches Schauspielhaus konzipierte Theater sollte nur 1200 Zuschauern Platz bieten, um nicht mit der königlichen Hof-Oper mit ihren 3000 Plätzen vergleichbar zu sein.

Nach Sicherungsarbeiten in den 1950er/1960er Jahren wurde das im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Gebäude zwischen 1979 und 1984 weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut. Die Rekonstruktion der Fassade folgte fast vollständig den Plänen Schinkels. Die Innenräume mussten neu konzipiert werden, weil das frühere Schauspielhaus in Zukunft als Konzerthaus genutzt werden sollte.

Es entstanden der Große Konzertsaal mit 1600 Plätzen – dafür wurden der ehemalige Zuschauerraum und die Bühne zu einem Raum zusammengefasst –, der Kleine Konzertsaal mit 400 Plätzen, ein Musikklub mit 80 Plätzen und ein Orchesterprobensaal. Am 1. Oktober 1984 wurde das Haus mit einem Festkonzert wiedereröffnet; seit 1994 trägt es die Bezeichnung „Konzerthaus Berlin“.

Das Konzerthaus erhielt eine zeitgemäße, moderne Podienanlage, die den heutigen Sicherheits- und Funktionsstandard entspricht.
Die neue Podienanlage besteht aus 4 Podienreihen mit insgesamt 35 Hubpodien, 186 Stück Spiralifteinheiten und 103 Stück Verblendungsrollos.

Sanierung Podienanlage 2013/14

Planungszeitraum: 2013
Realisierungszeitraum: 07/2014 bis 09/2014
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 5-9

Planungsumfang:
• Podienanlage im Großen Saal einschließlich Steuerung und Parkettbelag

Anrechenbare Kosten KGR 479 (Leistungsumfang DTP)
1.824 T€ netto

Auftraggeber / Ansprechpartner
BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
Keibelstraße 36
10178 Berlin


Ihre Orthopäden in Hamburg, Alstertal, Dr. Wagner, Dr. Schneeberger

Bühnenprojekt

Sächsische Staatsoper Dresden / Semperoper


Erbaut: 1878
Architekt: Gottfried Semper
1945 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung völlig zerstört
1985 wurde die Semperoper nach 8 Jahren Aufbauarbeit wieder eröffnet.

• Hauptbühne: 660 qm
• Seitenbühnen: 2 x 380 qm
• Hinterbühne: 340 qm
• Schnürbodenhöhe: 26 m
• Zuschauerplätze: 1300


Das barocke Theatergebäude wurde im Publikumsbereich nach historischem Vorbild aufgebaut. Im Bühnenbereich wurde das Haus wesentlich vergrößert und an die neuen Anforderungen angepasst. Ein Funktionsgebäude wurde hinzugefügt.
Das Haus wird heute mit 2 Sparten, Musik- und Tanztheater betrieben.

Sanierung: Bühnenmaschinerie und Behindertenaufzug 1998 bis 2000

Durch die Sanierung der Bühnenmaschinerie nach 13 Jahren intensiver Nutzung sollten erreicht werden:

• Herstellung der technischen Sicherheit entsprechend den neuen geltenden Vorschriften und den Entwicklungstrends

• Herstellung der Bediensicherheit auch bei komplizierten Fahrvorgängen mit und ohne Sichtbeziehungen auf das bewegte Element

• Absicherung der genauen Wiederholbarkeit und Protokollierung von Fahrvorgängen zur Herstellung der Spielsicherheit für die Inszenierungen

• Erhöhung der Zuverlässigkeit der Maschinerie für Spiel- und Probebetrieb sowie schnelle Beseitigung von Havariefällen

• Erweiterung der Hydraulik für die Hubbewegung aller 16 Hubpodien über den gesamten Hub
• Wiederverwendung von Bauteilen zur Minimierung der Kosten
• Einsatz der gleichen Bediensteuerung für Maschinen-/Punktzüge und Bühnenpodien
• Sanierung in den Spielpausen ohne Einschränkung der Nutzung

Planungszeitraum: 03- 09/1997
Planungsumfang Untermaschinerie:

• Erneuerung der Einspeisung Untermaschinerie
• Erneuerung der hydraulischen Antriebstechnik von 16 Stück Bühnenhubpodien       (4mx4m) mit rechnergestützter Gleichlaufregelung
• Erneuerung der hydraulischen Druckstation
• Erneuerung der Rechnersteuerung für die Bedienung der Hubpodien
• Überarbeitung der hydraulischen Riegeleinrichtungen für die Podien
• Überarbeitung der Hubpodien mit Absicherung aller Scherkanten
• Überarbeitung 19 Stück Ausgleichspodien
• Überarbeitung 6 Stück Seitenbühnenwagen
• Überarbeitung 1 Hinterbühnenwagen mit Drehscheibe
• Erneuerung 2 Stück verfahrbare Personenversenkungen
• Überarbeitung 1 Vorbühnenpodium

Planungsumfang Obermaschinerie:
• Erneuerung der Einspeisung Obermaschinerie
• Sanierung der 46 Stück elektromotorischen Antriebe der Prospektzüge
• Sanierung der 2 Punktzuganlagen mit je 6 Punktzügen
• Einbau 10 Punktzüge mit erhöhter Tragfähigkeit
• Sanierung 3 Stück Rundprospektzüge
• Erneuerung der Bediensteuerung Prospekt- und Punktzüge
• Erneuerung der Antriebe/Steuerung
• Portalbeleuchtungsbrücke
• Horizontbeleuchtungsbrücke
• 8 verfahrbare Gassenscheinwerfer
• 4 Lautsprecherzüge Bühnenportal
• 5 Prospektzüge Hinterbühne

Bühnenleittechnik:
• Erneuerung der gesamten Leittechnik mit zentralem Not-Aus für Unter- und Obermaschinerie und PC-Arbeitsplätzen für die Bedienung

Aufzugstechnik:
• Erneuerung des Behindertenaufzuges Bühnenhaus mit Änderung des Aufzugsschachts

Realisierungszeitraum:
20.07.1998 bis 02.09.1998
19.07.1999 bis 01.09.1999
17.07.2000 bis 31.08.2000

Realisierung in den Spielpausen:
Restleistungen bis 30.09. des jeweiligen Bauabschnittes ohne Einschränkungen des
Proben- und Spielbetriebs

Bearbeitete Leistungsphasen: nach § 73 HOAI Leistungsphasen 2, 3, 5 - 8



Alle Ansprechpartner finden Sie: ➜ HIER

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Bühnenprojekt

Mecklenburgisches Staatstheater SCHWERIN


Erbaut: 1886
• Hauptbühne: 140 qm
• Hinterbühne 150 qm
• Schnürbodenhöhe: 20 m
• Zuschauerplätze 588


Das Theater wurde 1886 erbaut.
Die vorhandene Bühnentechnik stammte vor der Sanierung größtenteils aus dem Jahr 1928.
2006 wurde die Obermaschinerie des Theaters erneuert.
In einem ersten Bauabschnitt wurde die Obermaschinerie des Theaters saniert. In einem zweiten Bauabschnitt wurde die bestehende Untermaschinerie komplett demontiert und durch neue, den heutigen Maßstäben gerecht werdende Technik ersetzt.
Das Theater erhielt eine zeitgemäße, moderne bühnentechnische Ausstattung, die den heutigen Sicherheits- und Funktionsstandards entspricht.

Sanierung Bühnentechnik 2004 bis 2009

Planungszeitraum:
• 02/2004 bis 08/2005 (Obermaschinerie)
• 11/2007 bis 08/2008 (Untermaschinerie)

Planungsumfang Obermaschinerie - Zugeinrichtungen Vorbühne:
• 13 Stück Punktzugeinrichtungen, Nutzlast 100 kg

Planungsumfang Obermaschinerie - Zugeinrichtungen Hauptbühne:
• 1 Stück Hauptvorhanganlage mit Scherenzug und Raffzug
• 1 Stück Schleiervorhang - Nutzlast 250 kg
• 1 Stück Schalldeckenzug - Nutzlast 600 kg
• 1 Stück Portalbeleuchtungsbrücke - Nutzlast 3000 kg
• 29 Stück Prospektzüge - Nutzlast 400 kg
• 3 Stück Panoramazüge - Nutzlast 400 kg
• 4 Stück Beleuchtungszüge - Nutzlast 800 kg
• 12 Stück Punktzüge - Nutzlast 200 kg
• 1 Stück Lastenpunktzug - Nutzlast 250 kg
• 1 Stück Handkonterzug Schmuckvorhangzug - Nutzlast 250 kg
• 17 Stück Handkonterzug Prospektzug - Nutzlast 250 kg

Planungsumfang Untermaschinerie - Hauptbühne:
• 3 Stück Bühnenhubpodium 1 bis 3 - Plattformgröße 3,5 m x 12,5 m
• 1 Stück Bühnenhubpodium mit integriertem Drehscheibenantrieb-Plattformgröße
  3,5 m x 12,5 m
• 1 Stück Prospekthubregal - Plattformgröße 0,8 m x 16,5 m
• 1 Stück Tischversenkung - Plattformgröße 1,0 m x 2,0 m
• 1 Stück geteilte Drehscheibe Ø12 m, bestehend aus 3 Drehscheibenwagen
• 1 Drehsegment im Hubpodium 4
• 2 Stück Unterbühnenwagen - Plattformgröße 3,5 m x 6,25 m

Bühnenleittechnik:
• Einbau einer computergestützten Positioniersteuerung

Sicherheitstechnische Einrichtung:
• Überarbeitung der vorhandenen Schutzvorhänge Bühne und Hinterbühne
• Ausrüstung der Anlagen mit neuen Antrieben und einer neuen Steuerung

Bühnentechnischer Stahlbau:
• Erneuerung der Trägerlage des Schnürbodens mit Trennung Arbeitsboden und
  Rollenträgerebene
• Einbau eines neuen Fachwerkbinders in der Arbeitsbodenebene zur Aufnahme der
  Lasten aus der Obermaschinerie
• Überarbeitung und Erweiterung vorhandener Arbeitsgalerien
• Neubau der Trägerlage des Bühnenboden ±0,0 m
• Einbau einer Unterbühnenebene –4,5m
• Erneuerung Bühnenboden Haupt- und Vorbühne

Aufzugstechnik:
• 1 Bühnenhandwerkeraufzug - Kabinengröße 1,2 m x 2,0 m x 0,75 m (B x H x T)

Realisierungszeitraum
• 05/2006 bis 11/2006 (Obermaschinerie)
• 05/2009 bis 12/2009 (Untermaschinerie) Bearbeitete Leistungsphasen:
 Leistungsphasen 2 - 8

Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 - 88


Ihre Orthopäden in Hamburg, Alstertal, Dr. Wagner, Dr. Schneeberger

Bühnenprojekt

Südthüringisches Staatstheater / MeiniNger Theater


Erbaut: 1909
Entwerfender und leitender Architekt: Karl Behlert
• Hauptbühne: 391 qm
• Hinterbühne: 238 qm
• Arbeitsbodenhubhöhe: 20,56 m
• Zuschauerplätze: 726 


Das Theater wurde im Jahr 1909 errichtet und zählt zu den dominierenden Bauwerken Meiningens.
In den Jahren 2010 bis 2011 wurde es umfassend saniert.
Die Wiedereröffnung erfolgte mit der Schlüsselübergabe am 28.10.2011 sowie der
Premierenfeier am 09.12.2011.

Das Theater erhielt eine zeitgemäße, moderne bühnentechnische Ausstattung, die den heutigen Sicherheits- und Funktionsstandard entspricht. Durch Neubau der Arbeitsgalerien und des Arbeitsbodens erfolgte eine Verbesserung der örtlichen und theatertechnischen Bedingungen. Die bestehende Obermaschinerie und Untermaschinerie wurde komplett demontiert und durch neue, den heutigen Maßstäben gerecht werdende Technik ersetzt.
Die bisher meist von Hand bedienbaren Einrichtungen wurden größtenteils gegen maschinelle, rechnergesteuerte Zugeinrichtungen getauscht.

Die Drehbühne wurde als Zylinderdrehbühne mit integrierten Bühnenpodien, zwei Personenversenkungen und einem zusätzlichen Drehring neu gestaltet.
Neben der Bühnentechnik ist eine neue Fahrzeughebebühne im Außenbereich der Hinterbühne installiert worden. Die Ausführung der bühnentechnischen Gesamtbaumaßnahme erfolgte insgesamt in 16 Monaten.

Sanierung Bühnentechnik 2010 bis 2011

Planungszeitraum: 2009
Realisierungszeitraum: 06/2010 bis 10/2011
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 - 8

Planungsumfang - Zugeinrichtungen Hauptbühne, Maschinenzugeinrichtungen:
• 1 Stück Hauptvorhanganlage, zentralschließend
• 30 Stück Prospektzüge Hauptbühne Nutzlast 500 kg | Geschw.:1,0m/s Hub: bis +19,5m
• 2 Stück Nullgassenzüge Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Schalldeckenzug Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Portalbeleuchtungsbrücke Nutzlast 3000 kg
• 2 Stück verfahrbare Portaltürme Nutzlast 1000 kg
• 3 Stück Schwerlastzüge Nutzlast 1000 kg
• 2 Stück Oberlichtzüge OLZ 1 und 3 Nutzlast 750 kg
• 1 Stück Oberlichtzüge OLZ2 Nutzlast 1000 kg
• 9 Stück Panoramazüge Hauptbühne Nutzlast 350 kg
• 2 Stück Maschinenzüge unter 1.Galerie Nutzlast 250 kg
• 6 Stück Punktzüge Nutzlast 350 kg

Planungsumfang - Handzugeinrichtungen:
• 7 Stück Handkonterzug Hauptbühne Nutzlast 250 kg

Planungsumfang - Zugeinrichtungen Hinterbühne:
• 5x2 Stück verfahrbare Kettenzugeinrichtungen Nutzlast 500 kg
• 3 Stück Maschinenzüge (Pfaff-Winden)Nutzlast 250 kg
• 2 Stück Rohrwellen-Beleuchtungszüge Nutzlast 550 kg
• 1 Stück Vorhangschiene

Planungsumfang - Zugeinrichtungen Magazin I (Seitenbühne):
• 2x2 Stück verfahrbare Kettenzugeinrichtungen Nutzlast 500 kg

Sicherheitstechnische Einrichtungen:
• 1 Stück Schutzvorhang (Eiserner Vorhang) Hauptbühne – Eigenlast, Vorhangblatt = 6250 kg
• 1 Stück Schallschutzvorhang zwischen Hinter- und Hauptbühne – zweigeteiltes Vorhangblatt mit hohem Schallabsorbierungsgrad

Besonderheiten:
• 1 Stück Wartungsplattform in Galerie 4 längs zur Bühnenachse verfahrbar
• Stück Prospekthubregal mit mitfahrender Galerieebene + Lagerfächern
• 1 Stück Lautsprecher Zug- und Fahrvorrichtung im Sturz zwischen Haupt- und Hinterbühne

Planungsumfang - Untermaschinerie:
• 2 Stück Orchesterhubpodien Nutzlast 250 kg/m² (in Bewegung)
• 2 Stück Bühnenwagen (7x4m) Nutzlast 300 kg/m² (max. 5 to.)
• 1 Stück Ausgleichspodium (7x8m) Nutzlast 300kg/m² + Eigenlast Bühnenwagen (in Bewegung)
• 1 Stück Drehring Außen-Durchmesser 13,5m (40m²) Nutzlast 250 kg/m² (in Bewegung)
• 1 Stück Zylinderdrehbühne Durchmesser 11,5m Nutzlast 32,5 t (in Bewegung)
darin integriert:
• 3 Stück Doppelstockhubpodien (Hub=2,7m) Nutzlast 300 kg/m² (in Bewegung)
• 1 Stück Einfachhubpodium (Hub=3,9m) Nutzlast 300 kg/m² (in Bewegung)
• 1 Stück feste Personenversenkung Nutzlast 250 kg/m² (in Bewegung)
• 1 Stück mobile Personenversenkung Nutzlast 250 kg/m² (in Bewegung)

Steuerung:
• Positioniersteuerung für Ober- und Untermaschinerie
• Funkbedienung Bühnenwagen

Bühnentechnischer Stahlbau:
• Erweiterung Orchestergrabenbereich
• Herstellung eines neuen Arbeitsbodens
• Erneuerung der Arbeitsgalerien und Turmpodeste
• Erneuerung Treppen, Steigleitern, Schutzgitter und Verkleidungen
• Erneuerung der Trägerlage Bühnenebene und Neubau der Unterbühnenebene

Sonstige Einrichtungen:
• 1 Stück Fahrzeughebebühne Nutzlast 20 t


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Bühnenprojekt

Bühnen der Stadt Gera


Großes Haus, erbaut: 1886
Architekt: Georg Daniel Gustav Hamann
• Hauptbühne: 140 qm
• Hinterbühne: 150 qm
• Schnürbodenhöhe: 20 m
• Zuschauerplätze: 588 


Im Oktober 1902 wurde nach einer Bauzeit von nur 2,5 Jahren das Haus eröffnet.
Das Theatergebäude vereint unter einem Dach Konzertsaal und Theater, was für die damalige Errichterzeit eine geniale theatertechnische und bauliche Lösung war. Das "Große Haus" der Bühnen der Stadt Gera zählt zu den dominierenden Bauwerken der Stadt.

In den Jahren 2005 bis 2007 wurde es umfassend saniert.
Die Wiedereröffnung erfolgte vom 21.04.2007 bis zum 05.05.2007 im Rahmen von zwei Festwochen.
Das Theater erhielt eine zeitgemäße moderne bühnentechnische Ausstattung, die den heutigen Sicherheits- und Funktionsstandard entspricht. Durch Neubau und Überarbeitung der Arbeitsgalerien, der Rollenträgerebene und des Arbeitsbodens erfolgte eine Verbesserung der örtlichen und theatertechnischen Bedingungen. Die bestehende Obermaschinerie und Untermaschinerie wurde komplett demontiert und durch neue, den heutigen Maßstäben gerecht werdende Technik ersetzt.

Die bisher meist von Hand bedienbaren Einrichtungen wurden größtenteils gegen maschinelle, rechnergesteuerte Zugeinrichtungen getauscht. Die Drehbühne wurde als Zylinderdrehbühne mit integrierten Bühnenpodien und einer Tischversenkung neu gestaltet.
Neuheiten sind das Prospektregallager (Umlaufregal) in der Hinterbühne und zwei Fahrzeughebebühnen im Außenbereich der Magazine. Die Ausführung der bühnentechnischen Gesamtbaumaßnahme erfolgte in insgesamt 12 Monaten.

Sanierung Bühnentechnik: 2005 bis 2007

Planungszeitraum:
1993 bis 2005 (mit Unterbrechungen wegen ungeklärter Finanzierung)

Planungsumfang Obermaschinerie - Zugeinrichtungen Vorbühne - Maschinenzugeinrichtungen:
• 12 Stück Punktzugeinrichtungen - Nutzlast 100 kg

Zugeinrichtungen Hauptbühne - Maschinenzugeinrichtungen:
• 1 Stück Schutzvorhang, „Eiserner Vorhang“
• 1 Stück Hauptvorhanganlage, zentralschließend
• 1 Stück Schleiervorhang - Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Schalldeckenzug - Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Portalbeleuchtungsbrücke - Nutzlast 2000 kg
• 12 Stück Prospektzüge Hauptbühne - Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Prospektzug Nische zur Hinterbühne - Nutzlast 500 kg
• 2 Stück Rohrwellenzüge- Seitengalerie Hauptbühne - Nutzlast 250 kg
• 1 Stück Rohrwellenzug- Sturzabdeckung Hauptbühne - Nutzlast 250 kg
• 1 Stück Seitenpanoramazug Hauptbühne - Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Horizontzug Nische zur Hinterbühne - Nutzlast 500 kg
• 2 Stück Beleuchtungszüge - Nutzlast 800 kg
• 10 Stück Punktzüge - Nutzlast 350 kg

Handzugeinrichtungen:
• 18 Stück Handkonterzug Hauptbühne - Nutzlast 250 kg
• 4 Stück Handkonterzug Nische zur Hinterbühne - Nutzlast 250 kg

Zugeinrichtungen Hinterbühne: Maschinenzugeinrichtungen
• 6 Stück Rohrwellenzüge - Nutzlast 250 kg

Sonstige Vorhänge:
• 4 Stück manuelle Vorhangzuganlage– Seitenvorhänge Galerie
• 1 Stück zentralschließender Vorhang– Sturz zur Nische Hinterbühne
• 1 Stück zentralschließender Vorhang– Sturz zur Hinterbühne

Untermaschinerie:
• 1 Stück Orchesterhubpodium - Nutzlast 500 kg/m² (in Ruhe)
• 1 Stück Zylinderdrehbühne 12m - Gesamtnutzlast 76 t (im Stillstand), darin integriert:
• 3 Stück Bühnenpodien mit Kippantrieb - Nutzlast 500 kg/m² (in Ruhe)
• 1 Stück Tischversenkung - Nutzlast 500 kg/m² (in Ruhe)
• 1 Stück mobile Personenversenkung - Nutzlast 500 kg/m² (in Ruhe)

Steuerung:
• Positioniersteuerung für Ober- und Untermaschinerie

Bühnentechnischer Stahlbau:
• Erneuerung der Trägerlage Arbeitsboden und Rollenträgerebene
• Sanierung der Arbeitsgalerien und Turmpodeste (Geländer, Beläge)
• Erneuerung Treppen, Steigleitern, Schutzgitter und Verkleidungen
• Erneuerung der Trägerlage Bühnenebene und Neubau der Unterbühnenebenen –2,7m

Sonstige Einrichtungen:
• 1 Stück Prospektregal– Umlaufregal
• 1 Stück mobile Trennwand zwischen Bühne und Hinterbühne
• 2 Stück Fahrzeughebebühnen Nutzlast 16t

Realisierungszeitraum: 11/2005 bis 04/2007
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 - 8


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Bühnenprojekt

Schauspielhaus Dresden


Architekten: W. Lossow, M.H. Kühne
Bühnentechnik: A. Linnebach
• Hauptbühne: 486 qm
• Seitenbühne links: 75 qm
• Schnürbodenhöhe: 32 qm
• Zuschauerplätze: 800



1945 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung stark zerstört.
1947/48 wurde das Schauspielhaus wieder aufgebaut und als Mehrspartentheater betrieben, da es bis zum Wiederaufbau der Semperoper das einzige große Theatergebäude in der Stadt Dresden war.

Das am Barock orientierte Theatergebäude wurde beim Wiederaufbau weitgehend im Original wiederhergestellt, nur der Zuschauerraum erfuhr einige Veränderungen.

1994/95 wurde der Zuschauerraum im Sinne des Zustandes von 1913 weitestgehend originalgetreu rekonstruiert.
Während dieses Umbaus wurde auch die historische, unter Denkmalschutz stehende Bühnenmaschinerie ertüchtigt und mit einer übergeordneten Bühnenleittechnik an die Erfordernisse moderner Bühnentechnologie angepasst. Planung und Bauüberwachung dieser Maßnahme erfolgten durch unser Ingenieurbüro. Das Haus wird heute mit einer Sparte, dem Schauspiel, betrieben.

Sanierung Hochwasserschaden Bühnenmaschinerie und Aufzüge 2002 /2003:
Durch die Hochwassereinwirkungen im August 2002 wurde die Bühnenmaschinerie, insbesondere die Untermaschinerie und deren Steuerung, stark geschädigt. Zielstellung für die Sanierung war die Wiederaufnahme des Spielbetriebes in kürzester Zeit unter kostenoptimierter Herstellung des gesamten Funktionsumfanges.

Sanierung Hochwasserschaden Bühnenmaschinerie und Aufzüge 2002 /2003:

Planungszeitraum: 08-09/2002
Besonderheiten: Sofortmaßnahmen

Paralleler Spielbetrieb
Zur weiteren Verkürzung der Ausfallzeit des Theaters wurde bereits ab Ende September 2002 wieder auf der festen Bühne Theater gespielt. Es waren exakte tägliche Zeitfenster in der Realisierung einzuhalten.

Planungsumfang Untermaschinerie:
• Sanierung der hydraulischen Druckstation (historische Wasserhydraulik)
• Sanierung der Mechanik und der hydraulischen Antriebstechnik von:
• 3 Stück Bühnenhubpodien (18mx6m), 12m Hub
• 2 Stück Tischversenkungen (8mx1,5m), 2m Hub

Sanierung der Mechanik und der elektrischen Antriebstechnik von:
• 2 Stück Bühnenwagen (18mx5,5m)
• 2 Stück Bühnenwagen (6mx6m)
• Erneuerung des Holzbelages von Bühnenhubpodien und Bühnenwagen
• Erneuerung von 2 Stück mobilen Trennwänden (8mx5,4m)

Planungsumfang Obermaschinerie:
• Sanierung der elektromotorischen Antriebe in der Unterbühne von
• Portalbeleuchtungsbrücke und Schutzvorhang

Bühnenleittechnik
• Erneuerung der gesamten Schaltanlage der Untermaschinerie und von Teilen der

Schaltanlage Obermaschinerie - Aufzugstechnik:
• Sanierung der Aufzugsanlagen im Bühnen- und Zuschauerhaus

Realisierungszeitraum: 09/2002 bis 05/2003
Restleistungen wegen Spielbetrieb: bis 04/2004.
Paralleler Spielbetrieb: ohne Maschinerie bereits ab 09/2002
Bearbeitete Leistungsphasen: nach § 73 HOAI Leistungsphasen 5 bis 8


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Bühnenprojekt

Schauspielhaus Leipzig


Architekten: Karl Souradny, Rolf Brummer, Franz Herbst
Umbau 1954-1959 vom Centraltheater in das Schauspielhaus
• Hauptbühne: 340 qm
• Seitenbühnen: 220 qm
• Hinterbühne: 62 qm
• Schnürbodenhöhe: 24 m
• Zuschauerplätze: 800 


1945 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung stark zerstört. Bis 1957 wurde das Haus nach 3 Jahren Umbau wieder eröffnet.

Sanierung Unter- und Obermaschinerie 1996 bis 2003

Planungszeitraum: 1994 LPH 1 bis 3 und weiter LPH 5 - 8 in Jahresscheiben ab 1995

Planungsumfang:
• Grundlagenermittlung, Vorplanung und HU-Bau für die gesamten bühnentechnischen   Anlagen von Zuschauersaal - Bühne - Hinterbühne - Seitenbühne unter Berücksichtigung   von Dringlichkeiten und Jahresscheiben
• Planung und Realisierung in Bauabschnitten und Jahresscheiben entsprechend den   bestätigten Finanzierungsmöglichkeiten

Entrauchung und Sprühflut:
• Überarbeitung der Entrauchung Zuschauersaal, Bühne, Seitenbühne links
• Zwangsbelüftung Bühne und Zwangsentrauchung Seitenbühne rechts
• Umbau und Erweiterung der Sprühflutanlage

Obermaschinerie Bühne:
• Überarbeitung Rollenebenen, Arbeitsboden, Galerien, Aufgänge
• Entrauchung
• Zwangsbelüftung und Zwangsentrauchung
• Erweiterung Sprühflutanlage

Handzugeinrichtungen:
• 8 Handkonter-Prospektzüge Hauptbühne
• 5 Handkonter-Prospektzüge Hinterbühne

Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch - Sanierung Portalbrücke:
• 1 Sanierung Schutzvorhang
• 1 Hauptvorhang mit Hochzuganlage
• Deckvorhang
• 24 Maschinen-Prospektzüge
• 2 Panoramazüge
• 2 Gassenzüge mit Gassenstangen
• 4 variable Punktzüge
• 2 Vorbühnenzüge

Untermaschinerie Bühne und Vorbühne - Sanierung Fahrwerk und Antrieb Drehscheibe
• 1 Personenversenkung
• 1 Vorbühnenpodium mit verfahrbaren Stufenpodesten

Bühnenleittechnik
• Einbau einer computergestützten Positioniersteuerung für Obermaschinerie und   Drehscheibe

Realisierungszeitraum - Ausführungen:
• 1995 Hochregallager mit Lastenaufzug
• 1996 Sanierung Drehscheibe
• 1998 Umbau Galerien, Sanierung Rauchabzugseinrichtungen
• 1999 Umbau Galerien, Frischluftzufuhr Bühne und Seitenbühne
• 2000/2001 Umbau Arbeitsboden, Maschinenzüge mit Steuerung Züge und Drehscheibe, 
  Ergänzung Sprühflut
• 2002 Portalbrücke, Hauptvorhangeinrichtungen, Podienanlage Vorbühne
• 2003 Personenversenkung, Restleistungen

Alle Leistungen wurden im Rahmen der Spielpausen (6 Wochen) ohne Einschränkung des Spielbetriebs realisiert.
Bearbeitete Leistungsphasen:
nach § 73 HOAI Leistungsphasen 2, 3, 5 - 8 1945 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung stark zerstört. Bis 1957 wurde das Haus nach 3 Jahren Umbau wieder eröffnet.

Sanierung Unter- und Obermaschinerie 1996 bis 2003:
Planungszeitraum: 1994 LPH 1 bis 3 und weiter LPH 5 - 8 in Jahresscheiben ab 1995

Planungsumfang:
• Grundlagenermittlung, Vorplanung und HU-Bau für die gesamten bühnentechnischen   Anlagen von Zuschauersaal - Bühne - Hinterbühne - Seitenbühne unter Berücksichtigung   von Dringlichkeiten und Jahresscheiben
• Planung und Realisierung in Bauabschnitten und Jahresscheiben entsprechend den   bestätigten Finanzierungsmöglichkeiten

Entrauchung und Sprühflut:
• Überarbeitung der Entrauchung Zuschauersaal, Bühne, Seitenbühne links
• Zwangsbelüftung Bühne und Zwangsentrauchung Seitenbühne rechts
• Umbau und Erweiterung der Sprühflutanlage

Obermaschinerie Bühne: Überarbeitung Rollenebenen, Arbeitsboden, Galerien, Aufgänge:
• Entrauchung
• Zwangsbelüftung und Zwangsentrauchung
• Erweiterung Sprühflutanlage

Handzugeinrichtungen:
• 8 Handkonter-Prospektzüge Hauptbühne
• 5 Handkonter-Prospektzüge Hinterbühne

Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch:
• Sanierung Portalbrücke
• Sanierung Schutzvorhang
• 1 Hauptvorhang mit Hochzuganlage
• 1 Deckvorhang
• 24 Maschinen-Prospektzüge
• 2 Panoramazüge
• 2 Gassenzüge mit Gassenstangen
• 4 variable Punktzüge
• 2 Vorbühnenzüge

Untermaschinerie Bühne und Vorbühne - Sanierung Fahrwerk und Antrieb Drehscheibe:
• 1 Personenversenkung
• 1 Vorbühnenpodium mit verfahrbaren Stufenpodesten

Bühnenleittechnik:
• Einbau einer computergestützten Positioniersteuerung für Obermaschinerie und   Drehscheibe

Realisierungszeitraum - Ausführungen:
• 1995 Hochregallager mit Lastenaufzug
• 1996 Sanierung Drehscheibe
• 1998 Umbau Galerien, Sanierung Rauchabzugseinrichtungen
• 1999 Umbau Galerien, Frischluftzufuhr Bühne und Seitenbühne
• 2000/2001 Umbau Arbeitsboden, Maschinenzüge mit Steuerung Züge und Drehscheibe

Ergänzung Sprühflut:
• 2002 Portalbrücke, Hauptvorhangeinrichtungen, Podienanlage Vorbühne
• 2003 Personenversenkung, Restleistungen

Alle Leistungen wurden im Rahmen der Spielpausen (6 Wochen) ohne Einschränkung des Spielbetriebs realisiert.
Bearbeitete Leistungsphasen: nach § 73 HOAI Leistungsphasen 2, 3, 5 - 8


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Bühnenprojekt

Deutsches Nationaltheater Weimar


Architekt: Prof. Max Littmann
• Hauptbühne 456 qm
• Seitenbühne 200 qm
• Hinterbühne 140 qm
• Schnürbodenhöhe: 24 m
• Zuschauerplätze: 860 


1945 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung stark zerstört.
1948 wurde das Haus nach 4 Jahren Aufbauarbeit wieder eröffnet und 1973-1975 saniert.
Das Haus wird heute mit 3 Sparten, Schauspiel-, Musik- und Tanztheater betrieben.

Sanierung Unter- und Obermaschinerie: 1998 bis 2003

Planungszeitraum: 1997/1998 und 2001/2003

Planungsumfang:
• Bestandserfassung, Vorplanung und HU-Bau für die gesamten bühnentechnischen Anlagen   von Zuschauersaal - Bühne - Hinterbühne - Seitenbühne unter Berücksichtigung von   Dringlichkeiten und Jahresscheiben
• Planung und Realisierung in Bauabschnitten und Jahresscheiben entsprechend den   bestätigten Finanzierungsmöglichkeiten.

Obermaschinerie Bühne - Handzugeinrichtungen:
• 13 Handkonter-Prospektzüge

Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch:
• 1 Schutzvorhang
• 1 Hauptvorhang
• 1 Deckvorhang
• 30 Maschinen-Prospektzüge
• 4 Rundprospektzüge
• 2 Beleuchtungszüge
• 2 Kabelzüge
• 6 Einzelpunktzüge Hauptbühne

Untermaschinerie Bühne und Vorbühne
• Sanierung Fahrwerk und Antrieb Drehscheibe (Durchmesser 16 m)
• Erweiterung als Drehbühne mit Zwischenboden und Zugängen
• Sanierung Personenversenkung
• Sanierung Orchesterhebebühne

Bühnenleittechnik
• Einbau einer computergestützten Positioniersteuerung für Ober- und Untermaschinerie

Realisierungszeitraum - Ausführungen
• 1998 Baudurchführung im Rahmen der Sanierung des Gebäudes
• 2003 Baudurchführung ohne Theaterschließung in verlängerter Theaterspielpause
 (4 Monate)
• 2004 Baudurchführung ohne Theaterschließung in Spielpause (6 Wochen)

Bearbeitete Leistungsphasen: nach § 73 HOAI Leistungsphasen 2, 3, 5 - 8


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Bühnenprojekt

GeRhart - Hauptmann Theater / Zittau


Architekten: Heinrich Seeling u. Fritz Körberlein
• Hauptbühne: 306 qm,
• Seitenbühne: 156 qm
• Vorbühne: 62 qm
• Hinterbühne: 105 qm
• Schnürbodenhöhe: 18 m
• Zuschauerplätze: 400 


Nachdem im März 1932 das alte Stadttheater Zittaus einem Theaterbrand zum Opfer fiel, wurde am 27.09.1936 ein neues Theater an der Augustusallee, heute Theaterring, unter dem Namen „Grenzlandtheater“ eröffnet.

Die Umbenennung des Theaters in Gerhart Hauptmann-Theater geht auf eine 1964 durchgeführte Zusammenlegung des Theaters Zittau mit dem Gerhart Hauptmann-Theater in Görlitz zurück.
1988 kam es zur Trennung des Theaterverbunds, das Theater in Zittau behielt jedoch den Namen Gerhart Hauptmann-Theater.
Die mit dem Neubau des Theaters 1936 eingebaute Bühnenmaschinerie wurde weitgehend unverändert über die Jahre erhalten. Außer wenigen lokal begrenzten Erneuerungen bzw. Instandhaltungsmaßnahmen entsprach diese den sicherheitstechnischen Anforderungen der damaligen Zeit.
Mit der Sanierung 2009/2010 wurden die vorhandenen Anlagen vorwiegend sicherheitstechnisch überarbeitet. Die Steuerung aller elektromotorischen Anlagen wurde komplett erneuert und den bühnentechnischen Anforderungen angepasst.

Die vorhandene Drehscheibe wurde von einer Lagerung mit Stahlrädern auf eine geräuscharme Lagerung mit elastischen Laufrädern umgebaut. Weiterhin wurde der Antrieb der Drehscheibe erneuert und mit einer frequenzgeregelten Drehzahlstellung einschließlich programmierbarer Zielfahrt ausgestattet.
Eine Erweiterung der Bühnenmaschinerie fand im Zuschauerraum statt. Hier wurde ein neuer elektromotorischer Beleuchtungszug zur Ausleuchtung der Vorbühne eingerichtet.

Zusätzlich wurden die vorhandenen bühnentechnischen Einbauten wie z.B. Arbeitsboden, Arbeitsgalerien sowie das technische Portal sicherheitstechnisch und brandschutztechnisch saniert.

Sanierung Bühnentechnik 2005 bis 2010

Planungszeitraum: 2005 bis 2009 (mit Unterbrechungen wegen ungeklärter Finanzierung)

Planungsumfang - Obermaschinerie - Zugeinrichtungen Zuschauersaal:
• 1 Stück Neubau Kronleuchterzug - Nutzlast 1.700 kg
• 1 Stück Neubau Beleuchtungszug - Nutzlast 750 kg

Sanierung vorhandener Zugeinrichtungen Hauptbühne:
• 1 Stück Hauptvorhangzuganlage, zentralschließend
• 3 Stück Beleuchtungszüge - Nutzlast 500 kg
• 1 Stück Punktzug, versetzbar - Nutzlast 100 kg
• 1 Stück Rundhorizontanlage mit Wickelkonen
• 1 Stück Handkonterzug Schleiervorhang - Nutzlast 200 kg
• 1 Stück Handkonterzug Schalldeckenzug - Nutzlast 200 kg
• 16 Stück Handkonterzug Hauptbühne - Nutzlast 200 kg
• 2 Stück Vorhangzuganlage – Seitenvorhänge Galerie

Untermaschinerie:
• 1 Stück Drehscheibe 12,5 m - Nutzlast 500 kg/m² / 100 kg/m²
• 2 Stück Seitenbühnenwagen - Nutzlast 300 kg/m² / 100 kg/m²
• 1 Stück Vorbühnenrampe - Nutzlast 500 kg/m²

Steuerung - Erneuerung Steuerung aller elektromotorischen Anlagen - gemeinsame Bediensteuerung (SPS-Steuerung) für:
• Beleuchtungszüge
• Punktzug
• Rundhorizontanlage
• Drehscheibe
• Seitenbühnenwagen
• Steuerung Kronleuchterzug
• Steuerung Beleuchtungszug Saal

Sicherheitstechnische Einrichtungen:
• 1 Stück Überarbeitung Schutzvorhang, „Eiserner Vorhang“

Erneuerung Steuerung
• 1 Stück Überarbeitung Rauchhaube Bühne, Erneuerung Steuerung

Bühnentechnischer Stahlbau:
• Sanierung Arbeitsboden (Gitterrostbelag)
• Sanierung der Arbeitsgalerien Turmpodeste und Treppenläufe
 (Geländer, Beläge, Schutzgitter und Verkleidungen)
• Umbau vorhandenes technisches Portal

Realisierungszeitraum: 08/2009 bis 05/2010
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 - 8


Ihre Orthopäden in Hamburg, Alstertal, Dr. Wagner, Dr. Schneeberger

Bühnenprojekt

Theater Kleines Haus Dresden


Umbau: 1977 im Theaterhaus
• Hauptbühne: 140 qm
• Seitenbühne links 95 qm
• Seitenbühne rechts 105 qm
• Bühnenturmhöhe: 17 m
• Zuschauerplätze: 386 


Das Gebäude des Theaters „Kleines Haus“ befindet sich im alten Glacis in der Glacisstraße.
Erste Erwähnungen des Gebäudes erfolgten im 17. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Festung “Am Glacis”.
Nach verschiedenen Nutzungen unter anderem bis 1930 als Kneipe und Ballsaal und anschließend als „Erste Kirche Christi“ wurde das Gebäude 1945/46 an das Dresdner Staatstheater übergeben und beherbergt seitdem das "Kleine Haus" des Staatstheaters.

1998 wurde das „Kleine Haus“ aufgrund baulicher Mängel für den Spielbetrieb gesperrt.
2001 wurde mit dem Konzept für den Umbau des “Kleinen Hauses” begonnen.
Im Vordergrund standen die Erhaltung und Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Bauelemente des Vorderhauses sowie der Neubau des Saal- und Bühnenhauses.

Anfang 2002 erfolgte die Erteilung des Bauauftrages durch das Sächsische Staatsministerium für Finanzen an das Vermögens- und Hochbauamt Dresden.
Wurde das alte „Kleine Haus“ vorwiegend für das Schauspiel genutzt, sieht das neue
 „Kleine Haus“ eine vielfältige Nutzung durch das Schauspiel sowie auch durch die Hochschule für Musik vor.
Die bühnentechnischen Anlagen wurden so ausgewählt, dass vielfältige Saal- und Bühnenvarianten, z.B. Schaffung eines Orchestergrabens, möglich sind.
Das Portal kann in der Breite verändert werden. Der in mehrere Podien gegliederte Bühnenboden kann auf verschiedenen Ebenen eingerichtet werden.
Elemente der Zuschauertribünen lassen sich verfahren und können beliebig im Saal bzw. der Bühne angeordnet werden.

Planungszeitraum: 02/2002 bis 03/2003

Planungsumfang - Untermaschinerie:
• 1 Stück Vorbühnenpodium
• 1 Stück Orchesterpodium - Doppelstockpodium
• 1 Stück Prospektregallager

Obermaschinerie Bühne - Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch:
• 1 Stück Hauptvorhanganlage mit Scherenzug und Hochzug
• 1 Stück Schleiervorhang
• 8 Stück Prospektzug - Nutzlast: 250 kg
• 2 Stück Prospektzug - Nutzlast: 500 kg
• Stück Reihenpunktzüge mit jeweils 4 Punkten - Nutzlast: 250 kg
• 3 Stück Panoramazüge (1x hinten; 2x Seite)

Bühnenleittechnik:
• Einbau einer computergestützten Positioniersteuerung für Obermaschinerie
  sowie Einbindung der Untermaschinerie

Sicherheitstechnische Einrichtung:
• Einbau eines textilen Feuerschutzvorhangs

Bühnentechnischer Stahlbau:
• Arbeitsgalerien mit Verbindungsstegen in 2 Ebenen
• 2 verschiebbare Portaltürme (variable Portalöffnungsbreite von 8m bis max. 12m)
• 1 Bühnenebene 90 m² vorbereitet für spätere Nachrüstung von Bühnenpodien

Kulissenlager:
• Einbau von 9 verschiebbaren Trennwänden zur optimalen Gestaltung der Lagerplätze   entsprechend der Größe der Dekorationen

Bühnentechnische Einrichtungen Zuschauersaal:
• Punktzuganlage bestehend aus 16 variabel versetzbaren Kettenzügen mit einer
  8 - Kanal - Handsteuerung
• Einbau von beweglichen Tribünen zur flexiblen Gestaltung der Zuschauertribünen bzw. zur
  variablen Gestaltung der Szenenfläche im Bereich Zuschauersaal

Aufzugstechnik:
• 1 Dekorationsaufzug - Kabinengröße 2,5m x 2,5m x 7,5m (B x H x L)

Realisierungszeitraum: 02/2004 bis 11/ 2004
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 bis 8g 


Ihre Orthopäden in Hamburg, Alstertal, Dr. Wagner, Dr. Schneeberger

Bühnenprojekt

Georg Friedrich Händel- Halle / Konzerthalle in Halle/Saale


Erbaut: 1998
Architekten: Helmut Braun, Martin Schlockermann, Dieter Köhler
• Szenenfläche: 256 qm,
• Orchestergraben: 62 qm
• Saalfläche: 493 qm
• Rangfläche: 550 qm
• Zuschauerplätze: 155 


Am 15. Oktober 1998 wurde nach 2 jähriger Bauzeit der Neubau der Georg Friedrich Händel- Halle eingeweiht. Die moderne Konzerthalle ist eine der wenigen Neubauten in den neuen Bundesländern und ist heute Sitz des Staatsorchesters Halle/Saale.

Der große Saal der Konzerthalle ist für eine multifunktionale Nutzung mit einem großen Veranstaltungsspektrum vorgesehen, welches von Konzerten über Klassik bis Rock, Tanz- und Bankettveranstaltungen, Theaterbühnenbetrieb und Kabarett, Musical- und Operettenveranstaltungen bis zu Matinee-, Parlaments- und Kongressveranstaltungen führt.

Dieses Veranstaltungsspektrum, die vorgegebene Saalgeometrie und die funktionstechnischen Bedingungen sind beim Einbau der bühnentechnischen Einrichtung berücksichtigt worden.
Die Parkettebene nimmt für die vielfältige Nutzung eine dominierende Rolle ein und kann durch die Aufgliederung in höhenverstellbare Szenenfläche, festen Parkettbereich und den Parkettpodienbereich optimal für den Veranstaltungsbetrieb genutzt werden.

Die höhenverstellbare Szenenfläche ist in 10 unterschiedlich große Teilflächen unterteilt, die als Hubpodium bzw. Transport- und Orchesterpodium für unterschiedliche Funktionen eingesetzt werden können. Im Bereich oberhalb der Szenenfläche wurden zur bühnentechnischen Nutzung Maschinendekorationszüge angeordnet.

Im hinteren Bereich des Zuschauerraumes sind entsprechend der Saalgeometrie Parkettpodien angeordnet, mit denen zur Verbesserung der Sichtbedingungen bei Reihenveranstaltungen eine entsprechende Höhenstaffelung realisierbar ist.
Zur Gestaltung des Rangbereiches wurden in die feste Zuschauertribüne Rangeinschubelemente angeordnet, die unterschiedliche Nutzungsvarianten je nach Platzbedarf und Anordnung der Stühle erlauben. Jede zweite Reihe wurde mit beweglichem Gestühl ausgerüstet. Im Zusammenspiel mit den Rangeinschubelementen kann die Tiefe der Tribünenstufe verdoppelt werden.

Planungszeitraum: Juli 1996 bis Juni 1997

Planungsumfang - Untermaschinerie Szenenfläche:
• 1 Stück Chorpodium mit 2 Sekundärpodien
• 5 Stück Streifenpodien
• 1 Stück Transportpodium mit Kabine und zusätzlichen Brückwerken
• 1 Stück zweiteiliges Orchesterpodium

Obermaschinerie Szenenfläche - Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch:
• 8 Stück Prospektzug - Nutzlast: 500 kg
• 1 Stück Hubantrieb für die Aufhängung Bühnencluster

Untermaschinerie Parkettebene Zuschauersaal :
• 11 Stück Streifenpodien

Bühnenleittechnik :
• Positioniersteuerung für Untermaschinerie Szenenfläche
• Positioniersteuerung für Obermaschinerie Szenenfläche
• Positioniersteuerung für Untermaschinerie Parkettebene

Sonstige Einbauten:
• 1 Stück Deckenklappe mit elektromotorischem Antrieb
• 68 Stück Rang-Einschubwagen, von Hand verschiebbar
• 18 Stück transportable Podeste

Zusätzliche bühnentechnische Einrichtungen für Tagungssaal :
• 16 Stück Scherenpodeste 2 m x 1 m handverstellbar

Realisierungszeitraum: 10/1997 bis 10/ 1998
Bearbeitete Leistungsphasen: Leistungsphasen 2 bis 8


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Bühnenprojekt

Anhaltisches Theater Dessau


Erbaut: 1938
Architekt: Friedrich Lipp
• Hauptbühne: 490 qm
• Seitenbühnen: 280 und 250 qm
• Hinterbühne: 450 qm
• Schnürbodenhöhe: 25 m
• Zuschauerplätze: 1100 


1944 wurde das Theater durch Kriegseinwirkung stark beschädigt.
1949 konnte das Haus nach zwei Jahren Aufbauarbeit wieder eröffnet werden.

In der Entstehungszeit war das Gebäude eines der größten Theater Deutschlands.
Durch seine großzügige Bauweise und für die damaligen Verhältnisse moderne Bühnentechnik ist das Haus sehr gut für Anpassungen an heutige bühnentechnische Anforderungen geeignet. Das Haus wird heute mit 3 Sparten, Schauspiel-, Musik- und Tanztheater betrieben.

Umbau Obermaschinerie: 1998 bis 2002
Seit dem Wiederaufbau blieb die Obermaschinerie im Wesentlichen unverändert. Starke Verschleißerscheinungen und Sicherheitsmängel machten nach fast 50 Jahren eine Sanierung der Maschinerie erforderlich.
Außerdem bestand die Forderung, die Maschinerie an die höheren bühnentechnischen Anforderungen anzupassen. Dabei sollte insbesondere der Anteil der Handkonter-Prospektzüge zugunsten der elektromotorischen Zugeinrichtungen verringert werden.

Umbau Obermaschinerie: 1998 bis 2002

Planungszeitraum: 1997 / 1998
Besonderheiten - Separate Binder für Lasten Obermaschinerie:
Schon die vor dem Umbau vorhandenen Lasten der Obermaschinerie im Dachtragwerk stellten einen Grenzfall der Belastbarkeit dar. Die erforderliche Nutzlasterhöhung der Prospektzugeinrichtungen war von der vorhandenen Tragkonstruktion nicht aufnehmbar. Eine Erneuerung der Dachbinderkonstruktion hätte hohe Zusatzkosten durch die damit zwangsläufige Erneuerung des Daches einschließlich der Rauchhaube hervorgerufen.
So entstand die Idee, durch den Einbau eines parallelen Bindersystems zur Aufnahme der Lasten der Obermaschinerie ein separates Tragwerk zu schaffen.
Durch diese Maßnahme konnten erhebliche Kosten und Bauzeit gespart werden.

Realisierung in Theaterspielpausen:
Um eine außergewöhnliche Unterbrechung des Spielbetriebes mit all ihren negativen Folgen auf Ensemble und Zuschauer zu verhindern, wurde die Realisierung in Spielpausenabschnitten zu jeweils 6 Wochen geplant. Die Durchführung in diesen kurzen Zeitabschnitten erforderte eine genaue Terminplanung und -kontrolle unter Einbeziehung der Vorbereitungsphasen wie Konstruktion und Fertigung.
Die Bauabschnitte wurden so aufgeteilt, dass auf Provisorien weitgehend verzichtet werden konnte und die Maschinerie jeweils zum Spielzeitbeginn wieder im vollen Umfang zur Verfügung stand.

Planungsumfang - Technische Decke:
• Einbau eines parallelen Bindersystems für die Lasten der Obermaschinerie
• Entkopplung von Arbeits- und Rollenboden zur Gewährleistung der sicheren Begehbarkeit    für Einrichtungszwecke
• Austausch des Holzbelages gegen Gitterrostbelag

Handzugeinrichtungen
• 22 Handkonter-Prospektzüge 2,5 kN wurden saniert

Maschinenzugeinrichtungen elektromotorisch:
• 30 Maschinen-Prospektzüge 6,0 kN wurden neu eingebaut, 1 Flugwerk wurde saniert
• 4 Seitenpanoramazüge 4,5 kN wurden neu eingebaut
• 1 Beleuchtungszug 12 kN wurde saniert
• 3 Beleuchtungszüge 8 kN wurden neu eingebaut
• 2 Reihenpunktzüge mit jeweils 4 Stück quer auf einer Linie verziehbarer Punkte, a 2,5 kN
  wurden neu eingebaut
• 10 Einzelpunktzüge 2,0 kN frei verziehbar wurden neu eingebaut

Bühnenleittechnik:
• Computergestützte Positioniersteuerung der Anforderungsklasse 5 für insgesamt
  57 Antriebe

Realisierungszeitraum: 1998 bis 2002

Baudurchführung ohne Theaterschließung: in 5 Jahresabschnitten, jeweils zugeschnitten auf die Theaterspielpause (6 Wochen)
Bearbeitete Leistungsphasen: nach § 73 HOAI Leistungsphasen 2, 3, 5 - 8


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